Die Prognosen prophezeiten einen trockenen Morgen und dann einen nassen Nachmittag. Trotzdem konnten wir nicht früher starten, standen wir doch vor 8 am noch geschlossenem Frühstücksbuffet. Über Nacht hatte es schön abgekühlt und so machte das Losstrampeln durch den Jura richtig Spass. Vorbei an unzähligen Weiden Seen und Wälder und immer wieder schöne erholsame lange Abfahrten und ab zu ein Blick in eine Schlucht prägten die heutige Strecke. ‚Pech‘ beim Mittagshalt – Kein Gas in der Küche. Da blieb nur die kalte hausgemachte Forellenterrine zu nehmen, was sich jedoch sehr lohnte.
Die letzten ca. 20 km durften wir dann Eisenbahn spielen und den Radweg PLM (d.h. Paris-Lyon-Méditerranée und ja wir wundern uns auch das der hier vorbeiführen soll?) auf der ehemaligen Bahnstrecke von Ponte de Chatillon bis Perrigny abfahren, inkl Brücken, Gallerien und zahlreichen Tunnels, die uns wenigstens streckenweise auch Schutz von den inzwischen eingesetzten Fluten von oben boten. Auf der attraktiven ‚Bahn‘-Strecke fühlten wir uns fast mehr als Lokführer denn Velofahrer. Und geendet hat die Tour, Nomen et Omen, im Terminus beim Bahnhof, wo wir nun gemütlich trocknen können, bevor wir uns auf die Suche nach den lachenden Kühen von Lons-le-Saunier machen:
