Tour des Alpes – 11. Etappe

Einen Tag lang die schönsten Dolomitenpässe. Davor hatte ich nach dem Studium der Höhenmeter ja etwas Angst. Vermutlich liesse mich diese dann zur rechten Zeit falsch abbiegen, so dass ich schliesslich doch auf der leichteren Hauptroute landete und 20 km bzw. 1’000 Höhenmeter spaarte. Selbst an einem normalen Wochentag sind hunderte Radler auf diesen wunderbaren Pässen unterwegs. Auch die Motoradfahrer und Porsche-, Ferrarie- u.s.w. -Clubs sind überall am rumdröhnen.

Ganz gelang es heute nicht den Gewittern auszuweichen und so wurde die letzte Abfahrt stellenweise doch noch etwas nass. Der ungeplant frühe Feierabend gibt aber Zeit alles wieder trocknen zu lassen. Und das Gedonnere und Geblitzt beim Schreiben dieses Beitrags kurz nach der Ankunft sind der Beweis: Alles richtig gemacht 👍😃.

Tour des Alpes – 10. Etappe

Die ersten 80 km rollten und rollten und rollten. Leichtes Gefälle oder praktisch flach auf dem bestens ausgebauten Euroradweg das Vintschgau hinunter.

Hinderlich zwischendurch die Hundertschaften von Elektorentnern (bei einigen hatte man das Gefühl sie hätten den Rollator gegen ein Elektromountainbike getauscht und das sie das inzwischen selber eine blöde Idee fänden). Aber irgendwie alle unfallfrei überholt und zwischendurch liess sich so richtig aufdrehen. Das Fahrgefühl erinnerte schon fast ans letzte Jahr mit Rückenwindtour auf den Deichen. Als dann Körper und Kopf nach einigen Stunden mit 30 km/h vergessen hatten was klettern heisst, gings nach 90 km wieder zünftig hoch. Südtiroler finden 14-15 % Steigung auch auf längere Strecken absolut zumutbar (was allerdings mindestens einem Camper nicht gut bekam und der in einer Rampe, zur Freude der blockierten Autos liegen blieb) und so geriet der Anstieg auf die Seiser Alm und den Panidersattel in der grössten Hitze doch noch zur Quälerei. (Von der kleinen Freude an den blockierten Autos vorbeizuziehen mal abgesehen). Warum nur hatte ich mich verleiten lassen und es im Flachen nicht etwas gemütlicher genommen um einige Körner aufzuspaaren? Aber das Klettern geht morgen in den Dolomiten weiter, dann kann ich ja nochmals üben etwas besser einzuteilen.

Tour des Alpes – 9. Etappe

Heute bei königlichem Velowetter ein lange gehegter Wunsch erfüllt mit der Überfahrt des „Quäl dich“ – Passo Stelvio. Dass ich dabei sogar einige Sonntagsrennradler stehen lassen konnte die ohne Gepäck unterwegs waren tut meinem Ego schon fast ungut gut. Aber klar die sportlichen sind an mir vorbeigezogen, dass es mich fast umwindete. Die Landschaft grandios (Mit Ausnahme des Touri-Zirkus auf dem Joch selbst), das Wetter auch und so sind in den unendlich langen Aufstiegen auch einige Fotos zusammen gekommen.

Damit dürfte das definitive Dach meiner Tour erreicht sein. Alles was jetzt noch kommt ist leichter. (Bin schon gespannt wie oft ich mir das die nächsten Tage in Erinnerung rufen muss).

Irgendwann reicht einem dann das Dauer-Töffgeknatter in den Ohren, und so lieber nach der längsten Abfahrt ever etwas früher Schluss und den Rest des Sonntag in Ruhe geniessen.

Tour des Alpes – 8. Etappe

Heute sehr oft den kleinsten Gang gebraucht. Das Gepäck hängt auf Dauer schon etwas an. Trotzdem das neue Dach meiner Tour auf über 2’300 hochgeschraubt und dafür ziemlich tief gestartet.

Die Beine sind heute zu spüren und der Hintern auch. Gut dass ich morgen vermutlich sowieso meist nur im Wiegetritt statt sitzend fahren kann, um die Stelviorampen hochzukommen. 😉

Tour des Alpes – 7. Etappe

Landschaftlich wärs eine Toptour. Leider brauchen die 10 m2 Asphalt um einem die volle Aufmerksamkeit bei dem vielen Verkehr und den sehr schlechten Strassenbelägen, mit immer wieder tiefen Schlaglöchern, die man nur umfahren, oder nach einer Vollbremsung durchfahren kann, falls der Lastwagen neben einem den nötigen Spielraum verweigert, weil es einem sonst das Gepäck abwirft. Trotzdem geben die Gepäckaufhängung langsam nach und ich hoffe auf Ersatzteile evtl. in St. Moritz oder Pontresina.

Entsprechend kaputt bin ich vom endlosen Konzentrieren und immer wieder neu Anfahren, obwohl es auf der Karte nach einer leichten Taletappe ausgesehen hatte.

Highligth waren die frischen hausgemachten Spaghetti mit Süsswasserfischen aus dem Comersee. Obwohls sehr gut war, ich könnte schwören da war Lachs dabei (aus dem Comersee????).

Tour des Alpes – 6. Etappe

Endlich Velowetter wie man es sich wünscht. Sehr frisch wars am morgen auf 2000 m.ü.M und auf der unendlich langen Abfahrt, umso sommerlicher dann entlang dem Lago Maggiore und echt heiss der kleine Schlussanstieg nach Ronco.

Trotzdem der Simplon mit seinen Lastwagenkaravanen ist kein Velopass. Das Val Grande vom Verkehr her dagegen das Veloparadies, die schlechte Strasse mit den tausenden Schlaglöcher fordern einem aber in der Abfahrt sehr.

Tour des Alpes – 5. Etappe

Erwacht mit Regen aber nach etwas länger liegen machte die Sonnenstube ihrem Namen alle Ehren. Es wurde ein Genussfahren: Ideale Teperatur, flach der Rhone entlang, und dann am Fuss des Simplon mit einem Coupe Romanoff den Erdbeerduft, der mich entlang der Beeriplantagen schon lange begleitete, in Kraft verwandelte.

Leider behielt der Beizer nicht recht der meinte ich hätte sicher noch 2h Zeit bevor die Gewitter zuschlagen. Selber Schuld, man glaubt auch nicht einem Einheimischen wenn MetoSchweiz was anderes zeigt😉. Entsprechend frisch wurde der Aufstieg im Platzregen und der Simplon macht wirklich keinen Spass vor lautet LKW ’s. Also erstes Hotel an der Passstrasse genommen und doch das gute Gefühl, dass es morgen bei besserem Wetter weitergeht und das meiste bis zur Passhöhe schon hinter mir liegt.

Tour des Alpes – 4. Etappe

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Das Thema Wasser begleitet mich auch heute. Am Morgen noch als attraktiver Wasserfall, ab dem Mittag über die Pässe dann ähnlich heftig von oben, von der Seite wenn Autos überholen und von vorne und unten in den Abfahrten. Besonders mies: Wenn sich das Wasser auf dem Kopf mit dem Schweiss mischt und in die Augen läuft, die wegen dauernd angeloffener Brille schon so kaum was sehen.

Das urbane Weindorf. Warum soll was in Paris und Berlin funktioniert nicht aucht auch in Chamoson probiert werden??? Obs Zukunft hat darf bezweifelt werden – lieber etwas mehr Bio in Weingarten.

Tour des Alpes – 3. Etappe

Porte du Soleil – weil sie hier die Sonne hinter einer Türe wegsperren.

Leider hat das viele Wasser auf Handy und Garmin den Live Track zwischen durch mal gestoppt.

Tour des Alpes – 2. Etappe