Archive for the ‘Andreas’ Category.

Office-Time

Viel zu rasch sind die Wochen ohne Büro verflogen. Immerhin hat die Zeit schliesslich gereicht um neben den Kilometer abzustrampeln auch die heimgebrachten digitalen Erinnungsstücke noch zu einem ‚Erinne-mich‘ Video zusammen zu schnipslen.


Und diese darf gerne von allen angesehen werden, die sich für unserer Cycling Tour durch die schottischen Highlands interessieren. Infolge der unterlegeten Musik ist dass Video in einigen Ländern und über Mobilphone leider gesperrt. Auf dem PC sollte es aber eigentlich meist laufen.

Für ganz Unerschrockene gibt’s das selbe Filmchen zusammen mit allen ausführlichen Tracks in Google Earth unter folgendem Link:

Going Home…(Paris)

Nach 4 Wochen eher einsamen Strassen in Schottland und der ebenfalls ziemlich geruhsamen friedlicher Nomandie fiel die Umstellung auf Urban Cycling in Paris nicht leicht. Während einem Affligem im Cafe am Centre Pompidou habe ich wohl mehr Menschen gesehen als die ganzen 6 Wochen zuvor und der kurze Transfer vom St. Lazar nach Gare de Nyon führte an 20 mal mehr Restaurants vorbei als wir die ganze Reise gesehen haben (und davon hatte die Hälfte jeweils zu, als wir da waren). Le Plage en Seine, erstmals seit Wochen Temparaturen jenseits von 25° und ein Glace vom Stand bringen etwas Meditaranes Ferienfeeling. Die überteuerten Drinks an der nächtlichen Partymeile mit ‚grausamem‘ Clubsound (oder wie das heute heisst) halten ihr Versprechen aber nicht und so bringt uns am Ende auch in Paris im klassischen Strassenkaffee ein schottischer Glenlivet Founders Reserve mit den Erinnerungen an kühle und weniger hektische Abende weiter im Norden zu Bett.

Und übrigends … ein saugutes (für mich neues) Gefühl, wenn man auf der Heimreise ist und weiss es warten nochmals etwas Ferien und es geht nicht gleich wieder am Montag in Büro los… Sorry, aber wer immer kann, sollte sich das zu Gewohnheit machen 😁.

Barfleur 5

Gestern wurden wir überraschend von unseren Vermietern für heute zum Croustaceessen eingeladen. Toll wenn einem beste frische selbstgefangene Crevettes, Crabs, Homard 3Stk!) und Tourteau serviert werden.

Das Fischen mit Boot und à Pied ist für einen aus Barfleur wohl so etwas wie Heidelbeeren sammeln für Bergwanderer.

Zum Glück haben wir uns wenigstens mit einer kleinem Veloausflug genügend Appetit geholt.

Und zum Abschluss bei Maree bassqe ‚durchs‘ Meer klettern und dem Zischen und Glucksen unzähliger Meetestiere die die Felsen bevölkern lauschen. Tolle Stimmung, beim Wandern auf dem Meeresgrund, der bei Flut einige Meter unter Wasser ist. wie es sie zuhause nirgends gibt und auch nicht voll in Bildern festzuhalten ist: 

Barfleur 4

Königsetappe mit 130 km ans Cap de la Hague…

Hier ist meine rennradfahren-Aktivität bei Garmin Connect. 

https://connect.garmin.com/modern/activity/1875429104?share_unique_id=41


Barfleur 3

Yesterday = D-Day Memorial Day. 100 km Velotour nach Utha Beach und zurück über die Curry Road, Miller Road, Mc Owen Road , u.s.w. Auch beim besten Willen bleibt unvorstellbar was in dieser Landschaft 1944 abgegangen ist.

Und heute mal kurz 15 km Strand und Wattwanderung… durch die Austern von St. Vasst.




Barfleur 2

Zweiter Speichenbruch wieder in der Nähe des nächsten Velomech gehabt, der das sofort repariert, so dass wir nach 45 Min schon weiter konnten. Top Service bei Ets Lesage Massieu Sebastien in Quetthou. 

Also kein Problem mit einigen Fahrten die Manche zu erkunden und sich langsam an Temp. um die 20° heranzutasten…

Inzwischen sind die Schottlandtouren in der Bikemap ergänzt.

Barfleur 1

Wir sind am Umlernen: English to Francaise. Auch das macht Spass…

Basstölpel

Seidenreiher

Scot.24 Malt Master Tour Glengoyne

Lockeres Ausfahren mit einem gebührenden Abschluss in Whisky (https://www.glengoyne.com/visit-us/distillery-tours/malt-master-tour) lautete der Plan für unseren letzten Abschnitt. 

Das mit etwas Rückenwind toller Route zu Beginn und bestem Wetter zu tun machte besonders Spass und so war heute reines Genussfahren ohne sportluche Ambitionen angesagt.

Zur Feier des letzten Tages auf schottischen Strassen gab sich Meister Lampe die Ehre.

Unseren Abschluss feierten wir mit viel Probieren und dem Abfüllen unseres eigenen selbstgemischten Single Malt bei Glengoyne. Dass die letzten Kilometer, vom Velonavi durch das verkehrsreiche Glasgow geführt, danach etwas abenteuerlich waren ist verständlich, ist manchmal auch etwas schwierig auf die unklaren Abbiegehinweise korrekt zu reagieren wenn links und rechts von einem Doppelstockbusse stehen.

Und so endet die Schottlandtour ohne einen einzigen Platten nach über 1’750 km und 22’000 Höhenmeter, denn morgen geht’s mit der Bahn weiter und die nächsten Kilometer am Samstag strampeln wir dann bereits in der Normandie und müssen uns da erstmal wieder ans rechts fahren gewöhnen.

Hier ist meine rennradfahren-Aktivität bei Garmin Connect. 

https://connect.garmin.com/modern/activity/1852210209?share_unique_id=39

Wo, wenn nicht im traditionsreichen The Pot Still, Glasgow könnte eine so erfolgreiche ‚Tour de Whisky‘ zu Ende gehen (Whisky List im Internet. Probiert haben wir höchstens ca. 2 °\°° der Auswahl)

Eigentlich dachte ich, das mit dem Pot Still war’s, aber dann treibt einem dem Lärm nach doch noch durch Glasgow… wobei die Musicbar bei der sich nach und nach herausstellte, dass wir wohl die einzigen Gäste waren, die nicht irgendwie zu der echt tollen rhythm and blues Combo dazugehörten. (Und seltsam ist es schon das erste mal seit bald 4 Wochen wieder mal etwas Dunkelheit zu erleben – wir fahten ja morgen mit dem Zug da darf es auch mal später werden)

Scot.23 Loch Lomond

Es standen heute über 100 km, meist entlang grosser Hauptstrassen und quer durch den Loch Lomond National Park auf dem Programm.

Zu Beginn  (notabene ausserhalb des Parks) war der Verkehr moderat. Die Strassen in Top Zustand, die Landschaft einmal mehr abwechslungsreich und zauberhaft. Das Velo rollte dabei so gut dass wir es kaum über uns brachten für Fotos anzuhalten.

Je näher wir dem Loch Lomond kamen desto schlechter der Asphalt und desto mehr Verkehr auf teilweise unübersichtlichen kurvigen Strasse.

Fazit: Die Fahrt durch den Park konnten wir kaum wie geplant geniessen sondern wurde eine anstrengende Konzentrationsübung, so dass es von der tollen Umgebung kaum was wahrzunehmen gab.

Und es muss mal wieder gesagt werden, die krimminelsten Überholmanöver wurden immer von Autos mit CH Nummernschilder verübt🤔.

Der Versuch mit dem Schiff auf die andere Seeseite auf Nebenstrassen überzusetzen endete fast darin, dass wir 20 der mühsamsten Kilometer wiederholen mussten, zum Glück merkten wir rechzeitig, dass das Schiff nicht unser Ziel hatte, sondern und an den Seeanfang zurück geführt hätte. 

Die letzten Kilometer durften wir dann den toll beworbenen Loch Lomond Cycling Path nutzen. Die meisten Abschnitte sind als Veloweg jedoch ein Witz, und nur weil wir vom Verkehr so die Nase voll hatten , taten wir uns das Gerumpel, welches uns Hintern und Hirn durchrüttelte an.

Auch hier volle Konzentration um Steinen und Löchern auszuweichen und ja kein Blick in die Umgebung werfen. Aber wir sind ohne einen Platten durchgekommen und das ist wirkliches Können!

Wir wären zum Übersetzen bereit gewesen…

Conic Hills für Celine

Und endlich mal eine Kanadagans in Gross. Mitten auf dem Golfplatz, von dem wir trotz Velohelm Kuchenessend vertrieben wurden wegen Ballgefahr.

Comic Hills zum Zweiten.

Hier ist meine rennradfahren-Aktivität bei Garmin Connect. 

https://connect.garmin.com/modern/activity/1850196162?share_unique_id=37

Scot.22 Dunoon-Inveraray

Eigentlich war ja ein trockener Tag angesagt. Die 6% Regenrisiko der WetterApp haben wir aber dann doch gründlich eingezogen. Zum Glück konnten wir die Anstiege, von denen es inbesondere der Übergang nach Otter Ferry in sich hatte, ohne Regenhäute meistern. Dabei war einmal mehr die Steilheit und nicht die Länge der limitierende Faktor. Rampen ab 20% werfen mich mit Gepäck und Full Scottish Breakfast im Magen einfach manchmal ab.

Wie es die Schotten schaffen die Strassen steiler als ihre Berghänge zu bauen  (Auf Fotos sieht’s jedenfalls immer nur moderat hügelig aus) bleibt ein Rätsel.

Und längere Abfahrten in dieser Steilheit führen zu Bremswegen die jeden Fotohalt zur Herausforderung werden lassen. Meist ist die Aussicht vorbei bis man hält, aber Hauptsache die Bremskabel halten.

Insgesamt haben wir heute ein gutes Alpenpassäquivalent geschafft und das heisse Luxusbad zu Entspannung redlich verdient.

Hier ist meine rennradfahren-Aktivität bei Garmin Connect. 

https://connect.garmin.com/modern/activity/1848312593?share_unique_id=35

Und das man zwischen Nachtessen und Whisky beim Blick auf Meer noch rasch vor die Linse kriegt.

Brachvogel

Sandregenpfeifer (oder evtl. doch Flussregenpfeifer in schlechtem Licht?)

Apropos Whisky:

Top Auswahl zum merken:

  • Caol Ila Moch
  • Arran Single Cask Amazon
  • And the Isley Selection…Besonders der Kilchoman Sanaig, Bunnahabain 12y, Bowmore 15y Darkest.