Wie es gestern geendet hatte ging es heute fast den ganzen Tag während rund 90 km weiter: Nein, nicht mit Regen sondern auf den Voie Vert, bzw. auf ehemaligen Bahnstrecken, die nun als Radwege dienen. Eigentlich eine gute Sache, wären nicht alle paar hundert Meter tempolimitierende Schranken montiert, bei den man mit der Gepäckbreite wohl oder übel runterbremsen und runterschalten muss um danach mit erneutem Antritt wieder auf Tempo zu kommen. Für einmal also weder Anstiege noch Gegenwind, dafür Stop and Go-Training den ganzen Tag. Insgesamt aber ein eher lockerer Rollertag mitten durch die Bresse und der, je mehr wir Richtung Chalon kamen, an die alten Dennevyzeiten erinnerte. Das Fahren entlang dem Canal du Centre fühlte sich auch nach 10 Jahren seit dem letzten mal noch etwas wie das eigene Wohnzimmer an, inkl. all der Hausboote in den Schleussen gefüllt mit Deutschschweizern. Die nachmittaglichen Gewitter, die erneut angekündigt waren, grollten zwar links und rechts des Weges ab Chalon bedrohlich, verschonten uns heute aber. Mit Chagny haben wir (nach der Umplanerei zum Auftakt) das primäre TdF24 Ziel doch noch erreicht. Los von hier gehts dann erst am Sonntag wieder Richtung Schweiz, denn zuerst freuen wir uns nun auf einen kulinarischen Marathon bei Eric Pras im weltberühmten Maison Lameloise. (Denn diese Belohnung haben wir uns redlich erkurbelt).