Nach der gestrigen windigen Causse wollen wir den zweiten Tour-Höhepunkt nun auch noch schaffen. Die etwas gar optimitische Grobplanung daher gestrafft und von Florac den schnellsten aber nicht weniger reizvollen Weg Richtung Rhone und sagenumwobenem Mont Ventoux unter die Räder (oder eher unter den Hintern und in die Waden) genommen. Kaum war die vielversprechende Unterkunft in Vallerargues gebucht viel auf, dass der Ort nicht nur in idealer Etappendistanz liegt uns es da zwar einen Pool in der Unterkunft hat aber leider so gar keine offene Beiz in sinnvoller Distanz gibt. (Also immer erst das Resti und dann das Bett recherchieren!!!). Aber da wir Alès sowieso durchfuhren konnten wir in der Stadt ausgiebig Mittagessen und den Notproviant für das Picnic Nachtessen aufstocken.
Dabei war heute insbesondere der Abschnitt durch die endlosen Kastanienwälder vom Col de Jalcreste bis Alès eine Velostrecke vom feinsten: Beste kleine Strassen, angenehme Gefälle sowohl rauf wie auch runter, im Schnitt max. alle 15′ ein Auto, sonst die Menschenleere.
Apropos 15, das war dann auch die Wassertemparatur des Pools, den wir dann ums verrecken nicht unbenutzt bezahlen wollten – Brrrr….