Beste Wetteraussichten und leichtes Gepäck liessen mich zuerst grosszügig planen, um dann doch auf die Stimme der Vernunft (=Jasmin) zu hören und darum schlieeslich eine eher gemütliche Tour ins Programm zu nehmen. Am Morgen noch Proviant für ein ausgiebiges Picnic besorgt (v.a. feiner cremiger Roquefort – man weiss ja wo man ist) denn dass es auf der Causse mit Beizen eng werden würde war klar.
Die ersten Kilometer dem Fluss entlang waren gemütliches Einfahren, der Aufstieg zur Causse ebenfalls perfekt mit idealen Velotemperaturen und besten 7% Steigung. Als die Krete erreicht war hiess es dann: Vom Winde verweht! Immer wieder drückten seitliche Böhen das Vorderrad weg und das Fahren war so auf Dauer recht ermüdend. Zwar gings etwas entspannter als wir dann direkt gegen den anhaltend starken Wind fahren durften aber wenn schon bei 3-4% das kleinste Ritzel zum Zug kommt geht das schlisslich an die Substanz. Immerhin das Picnic an einem etwas windgeschützen Bord war zum Geniessen.
Trotzdem entschädigte unterwegs die einmalge Landschaft, dass uns den ganzen Tag die Gänsegeier begleiteten war (vermutlich?) nur Zufall, und merke: Immer schön auf die Vernunft hören, dann haben die Vögel das Nachsehen.