Tour de France – Etappe 7

Nogent-le-Rotrou – Sées – Argentan – Falaise

Sehr schöne Morgenstimmungen, fast herbstlich mit soviel Feuchtigkeit in der Luft. Es wird wieder hügeliger. Den ganzen Tag geht’s rauf und immer bald auch schon wieder runter. Recht kurzweilig so über die vielen kleinen Strassen, die Orientierung dabei zu behalten, ist manchmal etwas Glückssache (eigentlich hätte man das Ziel laut Routenplaner auch mit 125 km erreichen können 😕). Die typischen Landmarken (Kirchen und Wassertürme) gleichen sich wie ein Ei dem Anderen.

Das ist das blöde beim Routenplaner- wenn man sich nicht dran hält. Eigentlich hätte Bayeux nach 850 km längst erreicht sein sollen. Jedes mal falsch abbiegen kostet Zusatz- km ohne Chance es wieder ‚gut zu machen.

Beim Mitagessen in Sées wurde es kulinarisch-amtlich: Die Normandie ist erreicht. Aus Rücksicht auf die restlichen Tageskilometer habe ich auf die ersten Austern (noch) verzichtet und mich an die typische Fischsuppe und ’normannische‘ Kolenhydrate à la Carbonara gehalten.

Irgenwann wurde es dann zuviel Feuchtigkeit und seit 7 Tagen das erste mal für ca 25km die Regenvollmontur montiert. Funktioniert super, bei diesen Temperaturen wird man definitiv nicht von Aussen sondern nur noch von Innen klitschnass.

Nach so einem ganzen Tag in feuchtwarmen bis nassem Klima (ohne Aussicht auf Besserung) und mit kräftezehrenden dauernden auf und ab, hat mich die Campinglust auch heute verlassen. Rasch ins Hotel und liegen, liegen, liegen.

Supplement:

Da gibt’s ein Restaurant in Falaise…

Unter dem Strich sehr gut gegessen, ein Schnäppchen war es nicht, inbesondere wegen verbesserungswürdigem Service (Überforderte Wirtin mit ‚Leck mich am Arsch Stiftin‘ oder umgekehrt, so ganz zuordnen konnte ich die Rollen nicht). Trotzdem: Back to Normandie = Back to Hommard. 😀

Wieviele Km so ein Hummer hergiebt teste ich dann morgen.

One Comment

  1. Jean-Marc sagt:

    Lecker sieht’s aber schon aus! Und ich muss ehrlich sagen: Wenn ich den Kunden auf Bild nr. xy anschaue, kommt jetzt auch nicht grad Begeisterung auf (Grinsgrins). Der sieht recht wie total auf den Felgen aus – und das ist ja offenbar auch das einzige, was noch orignal ist an dem. Weil seine Speichen hat er ja wieder mal auswechseln müssen.
    Näi eerli: ich werd ganz neidisch bei den kulinarischen Schnappschüssen und frag mich, wie wohl das Verhältnis der Planungszeiten zwischen Restaurant-Evaluation und Streckenwahl bei dir aussieht 🙂
    En Guete und Bonne Route!

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