Tour de France – Etappe 6

Orléons – Nogent-le-Rotrou

Das sprichwörtliche Fahren auf Eiern war heute Programm. Was hält Rad und zusammgebastelter Gepäckträger aus? Die Asphaltierer meinten es sehr gut. So fast ausschliesslich glatte Fahrban hatte ich glaube ich noch nie, als hätten sie es geahnt. Und alles kaum befahren. Selten begegnet einem ein Auto. Velofahrer habe ich trotzdem den ganzen Tag nur 2 gesehen.

Quer durch den Mittleren Westen (Wer das mit unendlichem Farmland assoziert liegt genau richtig). Agrarwüste triffts auch ganz gut. Die einzigen Lebewesen die man trifft sind einige ‚Bauern‘, die ihre 50m breiten Giftduschen ausbringen.

Trotzdem beeindruckende Weite Landschaft. Nirgends mehr verstellt ein Berg die Aussicht. Warum die Strassen trotzdem dauernd leicht rauf und wieder runter führen, weiss in dieser topfeben scheinenden Gegen nur der Geier (und der ist hier seit langem ausgestorben). Ein riesen Glück, dass der Mais und die Sonnenblumen noch knapp 1m hoch sind. In 2-3 Wochen dürfte das Weiteerlebnis massiv einbrechen, es sei den man reist mit dem Hochrad oder hat ein Periskop am Rennrad.

Die kleine Dorf Mittagsbeiz war wieder ein Volltreffer. Unglaublich was die einem für 15 Euro als Mitagsmenu kredenzen.

Der Dorfcamping machte dafür einen ziemlich abweisenden Eindruck, worauf ich mich gleich ins benachbarte Hotel verzog. Es geht nichts über ein heisses Bad für die strapazierte Beinmuskelatur.😁😁😉. Und mit dem Miniwellnessprogram leidet natürlich wieder die Zeit für den Kulturspaziergang.

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