Es ist nicht ganz einfach eine gute Unterkunft in Richtung Genf zu finden, in Avernières sind wir aber auf ca. halbem Weg fündig geworden. Die erste Stunde am Morgen, wieder bei deutlich zu kühlem aber noch trockenem Wetter gestartet. Schon bald wurde klar, dass die Regenwand auf die wir zufuhren, sich nicht verziehen wird. Umkehren leider auch keine Option. So wurde die nächsten anderhalb Stunden nochmals richtig nass und in Vollmontur gefahren, bis sich dann langsam wieder etwas blauer Himmel zeigte, was ich mit einem tollen ‚Dome framboise‘ zum Znüni gefeiert habe.
Gerade rechtzeitig vor der ersten (von gefühlt unzähligen) steilen Rampen, konnten die Regenklamotten wieder ins Gepäck. Auf vielen tollen Nebenstrassen gings danach durch abwechslungsreiche landwirtschaftlich geprägte Landschaften mit zu Beginn noch Reben und Niederstammplantagen, später in den Hügeln mehr heckengeprägte Felder, Wiesen und Weiden. Warum das Garmin nur 7 der mindestens zwei Dutzend  Anstiege als solche ausgewiesen hat, bleibt ein Geheimnis; vermutlich eine Motivationsmassnahme, nur jeden Dritten Anstieg auszuweisen?
So haben wir uns nun bis auf einen letzten Katzensprung nach Genf in Position gefahren. Jetzt muss nur noch das Wetter morgen bitte nochmals mitspielen.

Von Andreas