
Der Tag begann mit einem etwas lieblosen Zmorgenbuffet (eingeschweisster Fabrikemmentaler sind wir in Frankreich bisher nicht gewohnt), starten wir in den ‚Ruhetag‘. Immerhin hatte die Wirtin nicht recht als sie uns gestern Abend für heute einen Velotag im Regen versprochen hatte. In Rücksichtnahme auf die vergangenen Anstrengungen und die Wetterprognosen, die am späteren Nachmittag etwas Regen voraussagen, haben wir gut geplant, einen Pass am Weg ausgelassen für weniger km und Höhenmeter und ein Hotel mit Checkin ab 14.00 gebucht. Immerhin ist heute Knabenschiessen in Zürich und damit der halbe Tag frei; machen wir also auch so.
Das Einfahren gestaltete sich mit leicht ansteigendem Gelände in einem verträumten Tal im Herbstnebel ganz angenehm. Als dann der Aufstieg zum Col d’Agnes begann kamen wir trotzem schnell wieder ins Schwitzen. Ein toller Pass in wunderbarer Landschaft und ein kleines bisschen zu steil für so einen angesagten Ruhetag.
Nach dem Pass gehts durchs Herz des Parc naturell des Pyrenées Ariègeoise. Das Wetter zeigt sich noch von seiner besten Seite und lässt uns die Landschaft in vollen Zügen geniessen. Daran ändert auch der zweite kurze Aufstieg zur Port de Lers nichts. Es folgt eine wunderbare Abfahrt die stellenweise zum richtig schnell laufen lassen, einlud. So schaffen wir es bis 13.30 zum Hotel und können zuerst mal richtig zum Mittag schlemmen (es wartet ja kein Aufstieg mehr, ausser dem in den zweiten Stock, um die Beine auf dem Bett auszustrecken.)
So bleibt nun doch noch reichlich Erholungszeit, Zeit zum Fahrrad-retablieren und um viel verschwitzes Zeugs zu waschen.
