Tag 3 beginnt mit einen tollen feinen Frühstück im Gourmettempel, der uns gestern bereits mit einem tollen Menu verwöhnte (dessen Bilder inzwischen bei Etappe 2 noch ergänzt wurden). Das Frühstück in die Länge ziehen half leider nicht um nicht im Regen starten zu müssen. Immerhin regnete es den ganzen Tag durch nur einmal, dafür in allen Facetten: Strätzende Bindfäden, hartnäckiger Landregen oder schottischer feiner Sprühregen. Doch die Regenkluft hält, schützt aber natürlich nicht vom nass werden durchs Schwitzen.
Auch gelernt heute: Vorsicht mit dem Komotrouten wenn Gravel eingestellt ist. Am höchsten Punkt wollte es uns auf einen steilen Feldweg lotsen, den wir, vernüftig wie wir sind, mieden (auch weil uns die Schafe auf dem Weg argwöhnisch beäugten so als hätten sie noch nie ein Velo auf diesem Weg gesehen). Daher hiess es für einen (bei schönerem Wetter vermutlich extrem attraktiven) Kretenweg wieder zurück auf die Autopassstrasse, wo sichs dann auch im Regen trefflich runterbrettern liess. Auf dem Grenzpass zurück nach Frankreich ein paar deftige baskische Kalorien um dann die bisher schönste Abfahrt durch die wilden Bilderbuchpyrenäen in Angriff zu nehmen. Das ganze kritisch beäugt vom Geier der wohl hoffte wir übertreiben; machen wir natürlich nicht! Und, nach 75 km und 1280 Höhenmeter (darunter auch ein paar wirklich steile Rampen) dann im Hotel angekommen, regnet es immer noch.

Von Andreas