Bestens ausgeruht und gestärkt von Geburiessen und Frühstücksbuffet startet der zweite Teil unsere Veloreise und da führte uns der Weg über den wunderschön zu fahrenden Seebergsattel mit seinen zahlreichen Kehren, die sich leider alle im Wald versteckten, wieder zurück nach Slovenien. Durchnittlich wieder 6-7% gemäss unserer Planung und diesmal, welche Freude, so auch in echt und damit richtig zum Geniessen. Unterwegs sah es mal kurz aus als könnten wir noch eine Tropfsteinhöhle besichtigen. Der ‚Eingang‘ entpuppte sich dann aber als Ticketverkaufsschalter für 3h-ige, geführte Tour inkl. Carfahrt zu den Höhlen. Dafür war dann doch keine Zeit, denn es war ja ab Mittag Regen angesagt. Darum kurz fotografiert, was wir ‚verpasst‘ haben und weiter pedalt. Pünktlich als wir Passhöhe (oder heissts jetzt Sattel?) und Grenzübergang erreicht hatten, begann es immer stärker zu Schütten. Also Abfahrt wieder in Vollmontur bis uns die erste richtige slovenische Ausflugsbeiz am Weg überraschte und uns ein gemütliches Dach und lokale Spezialitäten bot, bis der Regen vorbei gezogen war.
Die weiteren Kilometer führten dann ohne Regen immer mehr oder weniger Abwärts durch ein ziemlich wildromantisches (Abgesehen von der Passstrasse natürlich, die sich neben dem Fluss durchzwängt) Tal der Kokra entlang.
Auffallend wie sich im Aufstieg auf österreichischer Seite entlang der Vellach und auf den Forstflächen unendliche Neophytenfluren breit machten, wärend es auf der slovenischen Seite entlang der Kokra gar nichts mehr davon gibt und es aussieht wie im Nationalpark komplett Knöterich- und Springkrautfrei. Nun bleibt Zeit für kleinen Waschtag und Stadtbesichtigung.

Von Andreas