Das Wallis ist flach – stimmt natürlich nur wenn man sich nicht für den Radweg durch die Rebberge entscheidet, und die gehen bis gute 900 m.ü.M hoch. Kommt dazu dass alle Wege und Strassen in den Reben nie als Höhenweg angelegt wurden sondern um raschmöglichst rauf und wieder runter zu kommen. Drum Radwegschilder hin oder her, eine Rampe jagt die nächste rauf und runter, rauf und runter, … 15% sind keine Seltenheit guter Untergrund schon eher. Das einzig regelmässige heute: Die Rhytmusbrecher. Und so vergehen die ersten 75 km mit einem endlos langsamen aber umso ermühdenden 13 km/h Schnitt und an den Pausen hatte es nicht gelegen, denn die Velowegplaner haben zwar jeden Cave anfahren lassen, dafür sämtliche Beizen aber konsequent umgangen.

Von Andreas