Etappe 13:

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Ganz so anstregend hätte ich es nicht erwartet nach all den Pässen vor der Hochalpenstrasse. Aber die steilen Rampen von meist 12-14% hängen richtig an und der kleinste Gang ist einfach nicht klein genug. Noch nie habe ich all das unnötige Gepäck so verflucht wie heute. Das hat es mir dann gehörig übel genommen und etwa nach halben Anstieg gabs ein Knall und das ganze Gepäck inkl. Träger liegt auf der Strasse. Die gestrigen Schotterstrecken und der heftige Wiegetritt (wenn es sonst nur noch zu Fuss ginge, bleibt einem auch nichts anderes übrig) waren zuviel für die Aluschrauben und Gewinde, so dass sich das Metall zersetzte.

Nach 15 Min basteln hatte ich dann alles mit einem kunstvollen Geflecht von Kabelbindern wieder einigermassen stabil. Sicherheitshalber verbannte ich den Rucksack auf den Rücken was den Rest des Anstiegs nicht gerade bequemer machte.

Auch der Grossglockner ist abgesehen von der Steilheit auch darum ein harter Brocken weil es eigentlich 2 Pässe sind und die Abfahrt zwischen den beiden Übergängen führt dazu, dass man die obersten 200 Höhenmeter 2mal machen darf. Damit war das nicht der ganz höchste, aber bestimmt der schwerste Pass der ganzen Tour.

Die lange, genau so steile Abfahrt führte dann wirklich zu fast glühenden Bremsscheiben auf denen das letzte bisschen Trinkwasser nur so verzischte.

Und pünktlich wie alle Tage nach dem Mittagessen ziehen rasch die Gewitterwolken auf, und keine 10 Sek. nachdem ich mich in einer Pension in ‚Sicherheit‘ gebracht hatte, wurde aus dem Getröpfel der grosse Wolkenbruch. Also doch auch etwas Glück auf der 13ten.😉

Von Andreas

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