Etappe 10:

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Die ersten 80 km rollten und rollten und rollten. Leichtes Gefälle oder praktisch flach auf dem bestens ausgebauten Euroradweg das Vintschgau hinunter.

Hinderlich zwischendurch die Hundertschaften von Elektorentnern (bei einigen hatte man das Gefühl sie hätten den Rollator gegen ein Elektromountainbike getauscht und das sie das inzwischen selber eine blöde Idee fänden). Aber irgendwie alle unfallfrei überholt und zwischendurch liess sich so richtig aufdrehen. Das Fahrgefühl erinnerte schon fast ans letzte Jahr mit Rückenwindtour auf den Deichen. Als dann Körper und Kopf nach einigen Stunden mit 30 km/h vergessen hatten was klettern heisst, gings nach 90 km wieder zünftig hoch. Südtiroler finden 14-15 % Steigung auch auf längere Strecken absolut zumutbar (was allerdings mindestens einem Camper nicht gut bekam und der in einer Rampe, zur Freude der blockierten Autos liegen blieb) und so geriet der Anstieg auf die Seiser Alm und den Panidersattel in der grössten Hitze doch noch zur Quälerei. (Von der kleinen Freude an den blockierten Autos vorbeizuziehen mal abgesehen). Warum nur hatte ich mich verleiten lassen und es im Flachen nicht etwas gemütlicher genommen um einige Körner aufzuspaaren? Aber das Klettern geht morgen in den Dolomiten weiter, dann kann ich ja nochmals üben etwas besser einzuteilen.

Von Andreas

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