Tatsächlich hat es im 2. Anlauf nun geklappt und wir sind los und diesmal Richtung Westen und damit einen Schritt, bzw. die erste Etappe, weiter zu unserer Tour de France 24. Das e-Rollerli hält durch, auch wenn es wie heute dauernd rauf und runter geht und auch über 20% meistert es (knapp und mit leichter Tretunterstützung). Nach den klingenden Namen der Alpenpässe der letzten Tage sind heute eher namenlose Höhenmeter auf der Route gestanden. Immerhin Milchbuck und Mutschellen kennt man, aber wem sagt Vorstadt zw. Niederwil und Häggligen, Chellä zw. Hendschikon und Egliswil, der Schürberg zw. Seon und Gränichen oder der Rütihof rüber nach Muhen und dann die steile Wand schlechthin von Schöftland nach Uerkheim und zum Dessert noch über Mühlental Linden, etwas. So ging es bei sommerlicher Hitze über 8 Höger, mit total 1’200 Hm., deren Namen mir vor heute auch nichts sagten, sofern sie denn einen haben.

Und ich kann sagen, ich war mal wieder in der ‚Heimat‘ denn mit Zürch und mit Uerkheim haben wir grad beide Heimatorte durchquert, die da in meiner ID als Heimatort aufgeführt sind (wobei das mit Zürich nicht so eine Ausnahme ist, und Zürich ist wirklich keine Velostatt und das Durchkommen eher mühsam, da helfen die zahreich Baustellenumfahrungen auch nicht.) Und das gleiche gilt noch viel mehr für Jasmin den der Mittagshalt war heute in Dottikon bei Mam.

Der Teil ausserhalb Zürich und Limmattal war landschaftlich sehr toll, auch ohne Gletscher und Felsen (dafür mit Softeis!) und ohne das dauernde Motorradgedröhn der Alpenpässe. (Dabei blende ich den Lüfterlärm, der die Akkuladegeräte im Hotelzimmer veranstalten grad mal eben aus – soll ja ’nur‘ 6h dauern den Roller für morgen wieder voll zu kriegen, da brauchts wohl zum Einschlafen doch noch einen Talisker o.s.ä.).

Von Andreas