Es war eigentlich Regen für heute angesagt und in der Nachts hat es auch zünftig gewittert. Am Morgen dann hatte der Regen unerwartet aufgehört und so haben wir den Plan B (Bei Regen schön alles dem Tal nach 65 km leichtes radeln) vergessen und den ursprünglich geplanten Aufstieg zum Klippitztörl in Angriff genommen. Diese Ostalpenpässe haben es irgendwie in sich, auch wenn es eigentlich bei der Planung nach gleichmässiger Steigung und durchnittlich 8% aussieht (was ja bei über 1’000 Höhenmeter Aufstieg auch nicht gerade nichts wäre) kommen immer wieder Abschnitte die einfach mal 1 km mit 15% beinhalten als wäre es das normalste auf der Welt. (Diese Strassenführungen stammen wohl nicht aus der Zeit von Ross und Wagen sondern sind dem Homo motoricus gewidmet)
Vom angesagten Regen blieben wir schliesslich glücklicherweise den ganzen Tag verschont. Der einzige Sprutz gabs, als wir unter dem Glasdach unsere kraftspendenden Fruchspritzer tranken, was uns dann aber abgehalten hat das Wetterglück nicht weiter zu strapazieren und haben darum darauf verzichtet noch die Sommerrodelbahn auszuprobieren. Lieber nahmen wir die letzten 150m Anstieg noch ohne Regenkleider in Angriff, obwohl die Luft so feucht und schwül war, dass es vermutlich wenig Unterschied gemacht hätte bezüglich unserer ‚Feuchtezahl‘.
Wegen der Aussicht hätten wir uns die Anstrengung allerdings spaaren können. Für die tollen Leberknödel im Naturfreundehaus und die genussvolle Abfahrt auf der es laufend wärmer und schöner wurde lohnte es sich dafür umso mehr.
Schliesslich nach Radwegen aller Art im Strandhotel am Klopainersee angekommen, reichte es grad noch knapp für einen Sprung in den See neben den Apero Drinks bevor das nächste Gewitter anzog. Nun ist Österreich grad wieder grau und nass geworden.