Flaches Einrollen dem Inn entlang durch die Neophytenfluren zwischen Fluss und Autobahn – mässig attraktiv aber muskelschonend. Nach 16 km gut angewärmt gehts dann los mit einem Radweg von zuerst 8, dann 12 dann 14%. Wer es ohne Strom probiert hat min. ein Moutainbike und sicher kein Gepäck gesattelt. Als die 14% dann auf Kies weitergehen geben wir auf und verlassen den Radweg zu Gunsten der zwar stark befahrenen aber angenehm steigenden Passstrasse bis zum Achensee. Ab da wieder angenehme Radwege durch schönste Landschaft, mit hunderten Wochenendausflügnern geteilt.
Vom Achesee bis zum Tegernsee sind die Radwege mit Asphalt wieder selten und wir entscheiden uns erneut für die Strasse. Aufgrund der leichten Neigung sind wir sehr schnell unterwegs und es braucht mit dem vielen Ausflugsverkehr darum die ganze Aufmerksamkeit für die Strasse. Es könnte aber eine schöne Gegend gewesen sein🙂😉.
Im ziemlich überlaufenen (mit Autos und Touris) Tegernsee gibts Brotzeit und Abkühlung im See. Die Schlussstrecke zum Schlierensee ist dann auch kein Problem mehr, auch wenn irgend ein Routingprogrammierer von Garmin es eine gute Idee fand uns nochmals eine kurze > 15% Rampe über den höchsten Punkt des eigentlich sanften Übergangs ins Nachbartal zuzumuten. Der offizielle Radweg führte dann auch einfach darum herum: Darum vertraue keiner Technik (und auch keinem Mann der dieser vertraut). Egal, das Ziel heute heisst Luxus am Schliersee, Ruhetag morgen inklusive.