Archive for the ‘Andreas’ Category.

Austriatour Etappe 11

Ein erneut Wolken vergangener Tag an dem es laut Wetterbericht immer jeden Moment zu Regnen hätte beginnen sollen, führt uns zurück ins Tirol (sind ja auf Austriatour und nicht auf einer Bavariarundfahrt). Trotzdem blieben wir auch heute wieder bis zum Schluss trocken: Zwei 🍀🍄 beim 🚴‍♂️. Teile der Strecke entsprachen der DACH-Tour, der Abstecher durch die östlichen Chimgauer Alpen war neu und lohnenswert mit attraktiver Strasse entlang der Bergseen. Leider war nicht wirklich Badewetter und so kullerten die Kilometer recht schnell von Tacho und die Checkin Zeit war noch nicht erreicht bei Ankunft am Etappenziel. Zeit also für einen ‚kleinen‘ Kaiserschmarren und schon sind damit die Akkus für Morgen wieder vollgeladen. Und es bleibt noch Zeit um eine neue Velohose zu suchen nachdem die erste den Strapazen nachgab und plötzlich Lüftungslöcher an Stellen aufweist wo man sie nicht haben will.

Update: Sportladen ja, Bibshorts leider nein. Also landen wir grad sofort beim Aperol.

Austriatour Etappe 10

Sieht beim Aufstehen und auch in der Wetterapp nach schottischem Wettertag bestehend aus Dauerregen abwechseln mit leichtem Nieselregen aus. Doch noch während dem Morgenessen entscheidet es sich anderst und der Regnen hört auf. Also bleibt die Regenkluft erneut in der Tasche, was in den Anstiegen im schwühlwarmen feucht-drückenden Wetter sonst auch echt blöd wäre.

Zum Glück gehts heute mehr runter als rauf wobei es eigentlich dauernd entweder das eine oder andere macht und so gibts am Schluss doch ordentliche 650 Höhenmeter für eine so kurze Flachetappe. Wenn wir was wirklich gut können ist es Wetter! Und so finden wir auf dem Land den einzigen Biergarten mit dichtem Dach um 2 Minuten nach dem Absitzen dem heftigen Regen erneut zuzuschauen. Beim Espresso ist der Spuck dann pünktlich vorbei und wir können wieder ohne Regenschutz los. Mal noch leichtes Nieseln aber meist ganz trocken und es zeigt sich ab und zu sogar etwa blauer Himmel bei angenehmen Temperaturen, eigentlich ideales Velowetter.
Die Velowege führen uns heute auch durchs eine oder andere Naturschutzgebiet und so kommen auch ein Dutzend Gravelkilometer über den Tag zusammen.
In der Pension Unt‘ am See in Bernau trifft dann unsere Austriatourstrecke wieder die DACH-Erinnerungen und die gute Essensbeiz für heute ist darum auch schon von daher bekannt😉.

Austriatour Etappe 9

Ruhetag. Heisst das Velo im Schuppen lassen und den Tag am Pool und im See verbringen (Jasmin). Oder die Chance nutzen um eine schnelle Runde ohne Gepäck zu drehen (Andreas) und noch mehr der schönen bayrischen Alpentäler reinzuziehen. Schnell bedeutet in diesem Fall fahren ohne viele Fotohalte… entsprechend mager das Video😉. Ruhetag halt, auch beim Bloggen. Nur noch dieser gute (und für alle Normalos wohl auch überflüssige) Rat: Auch wenn die Körner aufgebraucht sind, widerstehe der Versuchung einen Schweizer Wurstsalat zu bestellen, ausser du wärst schon am Ende der Fahrt angekommen und hast keine steilen Anstiege mehr bei über 30°(Temp. nicht Neigung😉) zu bewältigen. Isch nöd fein so szweitmal. 😜

Austriatour Etappe 8

Flaches Einrollen dem Inn entlang durch die Neophytenfluren zwischen Fluss und Autobahn – mässig attraktiv aber muskelschonend. Nach 16 km gut angewärmt gehts dann los mit einem Radweg von zuerst 8, dann 12 dann 14%. Wer es ohne Strom probiert hat min. ein Moutainbike und sicher kein Gepäck gesattelt. Als die 14% dann auf Kies weitergehen geben wir auf und verlassen den Radweg zu Gunsten der zwar stark befahrenen aber angenehm steigenden Passstrasse bis zum Achensee. Ab da wieder angenehme Radwege durch schönste Landschaft, mit hunderten Wochenendausflügnern geteilt.

Vom Achesee bis zum Tegernsee sind die Radwege mit Asphalt wieder selten und wir entscheiden uns erneut für die Strasse. Aufgrund der leichten Neigung sind wir sehr schnell unterwegs und es braucht mit dem vielen Ausflugsverkehr darum die ganze Aufmerksamkeit für die Strasse. Es könnte aber eine schöne Gegend gewesen sein🙂😉.
Im ziemlich überlaufenen (mit Autos und Touris) Tegernsee gibts Brotzeit und Abkühlung im See. Die Schlussstrecke zum Schlierensee ist dann auch kein Problem mehr, auch wenn irgend ein Routingprogrammierer von Garmin es eine gute Idee fand uns nochmals eine kurze > 15% Rampe über den höchsten Punkt des eigentlich sanften Übergangs ins Nachbartal zuzumuten. Der offizielle Radweg führte dann auch einfach darum herum: Darum vertraue keiner Technik (und auch keinem Mann der dieser vertraut). Egal, das Ziel heute heisst Luxus am Schliersee, Ruhetag morgen inklusive.

Austriatour Etappe 7

Nach gewittrig stürmischer Nacht auch noch Regen zum Morgenessen, kein Grund also sich zu beeilen. Bis das Rad dann wieder gesattelt ist. hat’s abgetrocknet und die Regenkluft bleibt griffbereit in der Tasche immerhin solls laut App bald wieder schütten.
Entlang des Naturschutzgebiets Arnspitze durchs zuerst wilde dann wieder weite Hochtal bis Seefeld. Gegenwind und immer wieder steile und lange leichte Steigungen lassen die Erinnerung ans üppige bayrische Frühstück mit Weisswurst wiederholt wieder ‚hochkommen‘ 😜.
Die Freude der grossen Abfahrt ins Inntal runter wird von plötzlich übergrossen Fahrradverbotsschilder an der Abfahrt getrübt. Ein Fahrverbot von dem weder Garmin noch Google was zu wissen scheinen.
Ausweichroute Fehlanzeige 🤔. Aber da hat’s ja noch diesen grünen Forstweg der mindestens ein Teil der Strecke umfährt. Also holper di polter und Bremsrutschpartie bis wir für den Schluss dann die Verbotsschilder einfach ignorieren und ohne Probleme die Strasse runterkurven.
Wenig später Mittag in Innsbruck und wir wundern uns über den weiterhin ausbleibenden Regen und die inflationäre Anzahl goldene Dacherl.
Nach den kraftspendenden Pasta durften es für mich nochmals einige Extra Höhenmeter sein während Jasmin den Innradweg (den ich ja von der Dachtour auf diesem Abschnitt schon kenne) bevorzugte. Und bis zum Treffen im Hotel blieben die Regenkleider unbenutzt 😃.

Austriatour Etappe 6

Wieder schön, wieder heiss, sogar die Zugspitze lässt sich in der Entfernung nochmals blicken. Ziel Nr. 1 Bad im Staffelsee bei Murnau. Eindrückliche Fahrt entlang des gigantischen Murnauer Moos. Ob alle Moorflächen von Zürich wohl auch soviel Fläche geben? Kleine GIS Aufgabe für zuhause😉. Dann am Riegsee vorbei über die 7 Hügel nach Kochel am?  am?  am? – genau am Kochelsee und heisst trotzdem nur Kochel am See.🤔 Auch da machte es an, wie die Forellen ins Wasser zu springen. Wir begnügen  uns aber mit diesen auf dem Mittagsteller und verdienen uns Bad&Glace im Walchensee nach brüttend heissem Aufstieg zu eben diesem, begleitet von hunderten dröhnenden Töffs. Nach der See-Erfrischung weiter durchs Oberbayern aus dem Bilderbuch bis nach Mittenwald. So naturnah und moorreich können Alpenhochtäler also auch aussehen,  wenn nicht der schweizer Hüslichrebs durch die Landschaft wuchert. Insgesamt wirklich eine tolle Velogegend und darum,  wen wunderte,  sind wir bei weitem nicht die einzigen,  die hier mit dem Radel unterwegs sind.

Austriatour Etappe 5

Heute das erste mal den Grobplan geändert. Garmisch und die Zugspitze, auf der wir beide noch nie waren, so nah am Weg, dass wir das ins Programm aufnehmen wollten. Nur hat das Wetter heute nicht so ganz mitgespielt. Zwar blieb der angesagte Regen aus aber auf Zugespitzte laut Livecam: Dichtester Nebel. Dafür 2*63 Euro abdrücken? Doch eher nicht und so sparten wir auch den kurzen aber happigen Aufstieg zur Seilbahn. Planänderung dann auch für den Nachmittag da Murnau ausgebucht und zahlbare Unterkünften auch in der weiteren Umgebung grad Mangelware. Also nach toller Fahrt entlang der Plansees und dann 11km Gravel durch das wilde Neumühletal im Naturpark entlang der grünen Grenze zwischen A und D stand dann Essen und Shopping in Garmisch auf dem Programm. Preisschild: Euro 119.- / CHF 169.-???… Ok ich habe jetzt ein neues paar Hosen fürs Ikarus und nicht in Fränkli bezahlt. 😉.

Austriatour Etappe 4

Nachts über kühlte es auf über 1000m wunderbar ab und so konnten wir den heutigen halben Ruhetag (wenigstens was die Velo-Kilometer betrifft) bei angenehmen Temperaturen starten. Der Lechtaler Radweg ist wirklich von besonderer Attraktivität. Mitten durch den Naturpark und durch die wilden Auen der Lech. So war diese Fahrt immer wieder leicht abwärts eine landschaftliche Genussfahrt mit einem Blick auf einen unverbauten Alpenfluss wie es ihn in der Schweiz leider schon lange nicht mehr gibt. Nach kurzer Tour warteten mit den bayrischen Königsschlössern und Milliarden von Touristen aus aller Welt (u.a. auch 2 aus Bubikon) ein touristischer Höhepunkt Europas auf uns. ‚Disneyland‘ würde man die schlossgewordenen Hirngespinnste dieses Bayernadels von damals heute wohl nennen. Reizvoll kitschig eigentlich nur, weil es doch schon etwas in die Jahre gekommen und damit aus seiner Zeit gefallen ist. Und trotz aller Befürchtungen war das erste bayrisch wärschafte Essen in der Tourifalle beim Schloss richtig gut.
Langsam ziehen nun die ersten Wolken auf und wir sind sehr gespannt, was wettermässig die nächsten Tage bringen werden.

Austriatour Etappe 3

Schon am Dritten Tag das ‚Piece du Resistence‘ sofern wir an der ursprünglichen Grobplanung dann festhalten. Rauf auf den Vorarlberg, bzw. kurz vorher abgebogen Richtung Texelpass und so das Einzugsgebiet des Rheins verlassen und im wunderschönen Lechtal, bei endloser sanfter Abfahrt dem unverbaut wilden Wasser zugeschaut, das zur Donau drängt. An diesem Rekordhitzetag waren die 1.5 km steiler Aufstieg in der kühlen Texelgallerie trotz dröhnendem Verkehr (was sonst gegen den Genuss von Tunnels und Galerien auf dem Velo spricht) eine Wohltat. Bei den insgesamt über 30 km Aufstieg konnten Jasmins Akkus zeigen was sie leisten und das war soviel, dass wir der Hitze am Schluss nachgaben und die Tour im Freibad abkürzten und in der Heimat der Geierwally Unterschlupf suchten.

Austriatour Etappe 2

Ich war am Montag in Sonntag😜. Von Sargans mitten durchs Ländle. Und von Feldkirch nach Bludenz. Auch das nicht neu, Erinnerungen an die DACHtour gepflegt. Zum Mittagessen haben wir zuerst den Boden einer Sparfiliale mit Salatsauce verziert um dann auf ‚lauschigem‘ Schattenbänkli auf dem leeren Schulhausplatz zu pic-nicken. Montag ist halt Beizensonntag. Neu und lohnenswert allerdings die Erkundung der Grossvalsertals als ‚kleiner‘ Extraabstecher, während Jasmin schon mal voraus die Bludenzer Badi geniesst. Auch dieser Aufstieg zur Faschinahöhe setzte bei extremer Hitze ganz schön zu. Zwar nur noch zwischen 7 und 12 % aber diesmal das Gepäck mit dabei und bei Hoch- und Abfahrt ein paar happige Extrasteigungen eingebaut Gipfelglace also verdient! Und den Hotelbarstrand zum Schluss auch – warum auch ans Meer fliegen wenn man in die Alpen radeln kann?