Alpenpasstour – die Vierzehnte

Ja es ist einer! Obwohl kaum nennenswerte Steigungen vor uns lagen gibt es einen weiteren Pass zu verbuchen, den Passo Cimabanche. Wir wandeln den ersten Teil von Cortina bis Toblach weiter auf den Pfaden der Tour des Alpes (Etappe 12) und schaffen mit dem Blick vom Durrensee auf die Nordseite der drei Zinnen fast den Anschluss an die Eastalptour (Etappe 14) als uns deren Südseite theoretisch (weil meist im Nebel) über den Kreuzpass begleitete. Aus den nicht enden wollenden Radweg-Gravelerfahrungen vom letzten mal in Cortina entscheiden wir uns diesmal für die Gümmelervariante auf der Passstrasse. Verkehrstechnisch zwar nicht optimal, aber Handgelenks- und Gesässschonend sowie gut fürs Vorwärtskommen. Damit haben wir bald den Nord-Östlichsten Teil unserer Dolomitenreise erreicht und lassen Hunderschaften von eMountainbikes auf dem Radweg hinter uns und wechseln in Toblach wieder Richtung Westen durchs Pustertal bis Bruneck. In diese Richtung müssten wir ja irgendwie wieder nach Hause kommen.
Die stark befahrene Hauptstrasse Richtung Bruneck macht dann aber definitiv keinen Spass mehr und so entscheiden wir uns doch noch für den Radweg (München-Venedig) der zwar attraktiv am Fluss verläuft, aber meist als Kiesweg, den die gestrigen Gewitter teilweise arg in Mitleidenschaft gezogen haben. Aber wir haben keine Eile und meistens geht es leicht abwärts, also ist für die letzten 20 km eher gemütliches Radwandern angesagt. Und auch da sind wir nicht die einzigen und auf dieser viel befahrenen Nord-Süd- Rad-Alpenquerung auch längst nicht mehr die einzigen mit Gepäck am Rad.

Von Andreas