Den gestrigen 1. August feierten wir überraschend patriotisch mit passendem Fähnlein vom Antipasti- Buffet.
Heute nur einmal rauf und einmal runter, das über nicht mehr als 800 Höhenmeter. Trotzdem schlägt die Etappe mit 2 Pässen und einem Gipfelmittagessen zu buche. Es kommt recht selten vor, dass man ein Passfoto auf einer Abfahrt schiessen kann, aber den Passo Falzarego haben wir (im Gegensatz zum letzen mal als es nach Cortina d’Ampezzo ging) diesmal von oben, das heisst vom Passo Valpalora ‚erobert‘.
Haben wir gestern den Start der Saslong in Gröden passiert, und heute praktisch neben dem Zielstadion von Alta Badia neben Odis Poster übernachtet, um am Etappenschluss in Cortina mit der Tofana am nächsten Ski-Weltcuport zu landen…der Winter, er verfolgt uns irgenwie, nur nicht temperaturmässig.
Wettermässig dauerte es heute zwar 1h länger bis sich die Bergipfel aus dem Nebel zeigten, trotzdem erneut ein wunderbarer Tag und der erneut angesagte Regen soll wohl wieder erst am Abend und in der Nacht kommen (so haben wir das gerne). Also genehmigen wir uns auf dem Falzarago die kleine Extravaganz, die Passbeiz links liegen zu lassen und mit der Gondel hoch ins schon ziemlich kühle Rifugio Lagazuoi zum Mittagessen und um Aussichten geniessen, zu fahren. Das erklärt übrigens die nicht plausiblen Höhenmeter zur Tourmitte des Tracks, echt sind nur die 800 Höhenmeter bis zum Pass.
Ein schöner Sonntag am Falzarago bedeutet komplett zuparkierte Parkplätze und Passtrassen, enorm wie es die Leute in die Höhe und Kühle treibt. Aber auch wieder viele Radfahrer, vornehmlich Gümmeler, die unterwegs sind, wobei wir ziemlich die einzigen sind die das Gepäck am Rad mitschleppen, was etwa gleich oft Bewunderung wie Mitleid auslöst. Üblicher ist es jedenfalls das Rad als Gepäck aufs Auto zu schnallen, um dann die schönsten Anstiege leicht wie eine Feder hochzuschnellen, was mir nicht nur wegen des Gepäcks sondern mehr noch wegen der hiessigen Tiroler Küche misslingt.
