Alpenpasstour – die Vierte

Heute kein Pass, keine Höhenmeter, die im Weg standen, ganz im Gegenteil, es ging abwärts-abwärts-abwärts bis Meran. Wie befürchtet stellt sich irgenwann der Gegenwind talaufwärts ein (ziemlich heiss und trocken, so dass man quasi auf dem Velo langsam geröstet wird) aber doch nicht so stark, dass man nicht ab und zu die Beine hängen lassen konnte. Der vintschgauer Radweg ist inzwischen wirklich toll ausgebaut uns es macht Spass so den ganzen Tag an Apfelbäumen vorbeizufliegen.
Weniger spassig war eine vermeindlich schlechte Nachricht aus der Familie und dass wir so Opfer einer Scamming Attake wurden und tatsächlich auf ein Hilferuf-mail aus der Heimat reingefallen sind. Ärgert uns so richtig, dass wir nicht rascher bemerkt haben, dass hier eine Fakeperson hinter der bekannten Mailadresse mit uns interagierte. Klarheit brachte erst der persönliche Rückruf. Immerhin, dank Online-Shop- Sicherheitsmechanismen und Geolocation (zum Glück waren wir im Ausland) mit einem blauen Auge und einer gründlichen Lehre davon gekommen. Vielleicht ja auch eine Nebenwirkung davon, dass heute unser Hirn etwas gar stark gekocht wurde. Darum beschlossen wir erwas früheres Ende in Meran und noch etwas die Stadt mit Glace geniessen statt weiterpedallieren.

Von Andreas