Nach einem ziemlich improvisierten Frühstück – die Ferienstellvertretung machte das vermutlich zum ersten mal – gleich mal zünftig bergauf, zwar nur 355 Hm aber bis zu 15% – da machts ja nichts, wenn das Frühstück nicht zu üppig ausfällt. Schon bald nach dem ersten Berg biegen wir dann auf die Route de Genève ein und wissen das wir das Ziel nicht mehr verfehlen (und die Strasse ohne uns viele Extrahöhenmeter einzuhandeln auch kaum mehr verlassen) können. Die Strasse führt durch eine tolle Juralandschaft, leider ist die Strasse recht stark befahren und das sog. Velostreifchen verdient den Namen nur abschnittsweise, so dass die Aufmerksamkeit heute sehr viel mehr auf dem Verkehr als auf der Umgebung liegt. Mit dem dauernden auf und ab sammeln sich doch über den Tag 1’150 Hm an und so werden auch die Akkus recht beansprucht. Es reicht am Schluss dann aber locker mit dem Strom bis auf den Bernina, meine ins Bernina, so heisst das Hotel in Genf. Das Schwierigste zum Schluss: Sage nie einem Velofahrer es gebe im Parkhaus dafür Extra Plätze – die Einfahrtsrampe war schnell gefunden – nur wohl nicht die für Velos und so mutierten wir rasch zum veritablen Verkehrshindernis bis wir uns über alle Regeln hinwegsetzten und ohne Tickets die Barrieren überwunden hatten. Ein gutes Abstellplätzchen haben wir rasch gefunden, wie wir da morgen wieder rauskommen ist noch eine offene Frage.

Von Andreas