Heute die Schlussettappe bis nach Brussel. Start wieder sehr schön aber bitter kalt. Als die Sonne langsam wärmte tauchte plötzlich aus dem Nichts ein giftig kalter Nebel auf der erst ab Mittag wegebrannt war von der Sonne. Und wer hätte es gedacht: Immer noch in Belgien, aber überfährt man die innerbelgische Sprachgrenze von Walonien nach Flandern wähnt man sich in einem anderen Land. Aus Versehen nochmals ‚Mercie‘ gesagt und man erntet Blicke als hätte ich geflucht.
Es waren ja nicht mehr so viele Kilometer, was erlaubte den verschlungenen Radwegen über Land zu folgen. Nur heisst Landweg (wenn auch nicht grad Pavé, ausser wenige Ausnahmen) auch fast immer Bettonbelag. Also alle 3 Meter eine Fuge. Macht bei ca 1/2 der Strecke von heute also über 16’000 mal Klack in die Handgelenke. Und jede Fuge ist leicht anderst, ich bin jetzt Betonfugen-Spezialist geworden.
Oben: Wie es sein sollte, kaum zu spüren, aber viel zu selten. Mitte häufig und gut zu spüren. Unten: Will man nicht, tut dem Velo und den Hintern weh, aber ebenfalls viel zu häufig:

