Ein Zmorgenbuffet wie man es sich, bzw. ich es mir zum Geburi wünschen würde: U.a. mit Räucherlachs und Forelle, Hüttenkäse, frischen Früchten, hausgemachtem Yogurth, Cornflaks … also alles da, um über die ersten Kilometer durch die Saarländer Industrielandschaft, zu kommen. Zum Znüni warmer Kaffe (es ist etwas zu frisch am morgen) und zur Sichheit (es wartet der erste Anstieg) doch nochmals ein Franzbrötchen. Weg vom Fluss heisst auch weg vom Autobahnlärm ins idyllische Hinterland, das gleichzeitig eine Ebene höher zur Windindustrielandschaft geworden ist, was die Feldlerchen jedoch nicht zu stören scheint.
Das halbe Leben ist Schengen in jeder zweiten Tagesschau ein Thema. Nun kann ich den Rest des Lebens behaupten: Ich war da und habe in Schengen zum Geburi feine chinesische Pasta gebunkert, um durch das erstaunlich hügelige Luxemburg bis nach Luxemburg zu kommen. Schengen sei Dank sind so einfache Veloreisen quer durch alle Länder erst unkomplizert möglich.
Eigentlich war das stilvolle Grand Hotel reserviert, nur hatte das nach einiger Irrfahrt durch die Stadt, als ich es endlich gefunden hatte, nicht geklappt. Darum nebenan grad ein ganzes Appartment-Zimmer gebucht – billiger und dafür mit Platz um die Einrichtung mit dem Velo zu kompletieren. Auch kein schlechter Stil, oder?

Jetzt wartet noch ein feines Resti zum Solo-Feiern. Die Bilder dazu gibts dann danach.

Von Andreas