Ein Poulet de Bresse in Bourg-en- Bresse, das musste einfach sein und war genauso fein wie erträumt. Ansonsten heute eine relativ flache unspektaktuläre Etappe im Zickzack über die kleinen, und kleinsten Landstrassen wieder hinein in den Jura, wo dann morgen wieder mehr Höhenmeter warten. Das Ganze bei Dauerschön und Heiss, wobei die trockenere Luft die Hitze sehr viel erträglicher machte, als mit der Gewitterschwüle der letzten Woche. Blöd nur, dass die einzige Dorfbeiz die am Montag nicht geschlossen hat, Betriebsferien macht. Also bleibts heute vermutlich bei einfachstem Znacht in der Sportsbar, das einzige ‚Lokal‘ das lokal nicht geschlossen ist und das immerhin Aufschnittplatte, Hotdog, Gaufres und Stengelglace führt. Braucht man mehr in einem Olympiasommer? – denn das läuft in der Bar natürlich auch.
Nicht immer liegt halt grad eine grössere Stadt in der richtigen Distanz am Weg. Poncin versprach gescheites Hotel mit min. einem offenen Restaurant. Es ist aber halt wohl keine Gegend wohin die Leute in Massen in die Ferien fahren, sondern eine in der man selber Ferien braucht und darum alles verreist und im Sommer schliesst. Für die Daheimgebliebenen hat es dafür in der Nähe einen grossen Supermarkt – also haben wir kurzerhand auf Picnic am Fluss umgestellt. Natürlich beim Einkauf total unüberlegt ignoriert, dass das Beste für den momentanen Gelust nicht unbedingt das ist, was mich morgen federleicht über den Berg trägt… Na ja, es muss ja nur reichen um mit den beiden Roller-Akkus mitzuhalten, wir werden sehen…


