Es sind die sanften Hügel mit sattgrünen Wiesen und Weiden (so grün, weil fast komplett blütenfrei und intensivst bewirtschaftet), und den schwarzweissen Fribourgerkühen auf rund 600 bis 750 m.ü.M die unter anderem den bekannten Doppelrahm abgeben, der hier zu jedem Meringue gehört (Ihr merkt schon auf welches Dessert ich heute spekuliere), die so typisch für das Fribourgerland sind durch das wir heute ‚pedalten‘. Ja, richtig gelesen, WIR pedalten, denn zuerst muss man vom Laveaux am Genfersee ja erst mal auf die Höhe kommen und da führte der Radweg, von Vevey vorbei am Chaplinmuseum in Corsier, die stellenweise sehr steile alte Strasse hoch, was dem Rollerakku kräftig zusetzte und den Motor über die Leistungsgrenze belastete. Also kräftig Pedalen zur Unterstützung (das geht ja bei diesem Roller, der eigentlich eben doch ein E-Bike ist) bis eben diese Pedale, die offensichtlich doch nicht für solche Einsätze konzipiert ist, sich so lockert, dass sie plötzlich auf der Strasse liegt. Tja, da blieb dann nur noch die letzten Höhenmeter mit Schieben zu überwinden (es waren zum Glück nur noch die wirklich Allerletzten). Immerhin durfte ich heute vor diesen Anstiegen dem See entlang bei sehr angenehmen Temparaturen ausgiebig einfahren.
Kurz vor dem Ziel noch ein kurzer Zufallshalt an der Abbaye d’Hauterive, einem hübschen Plätzchen, das mit einem Glace dann auch den Treibstoff für den letzten Aufstieg des Tages lieferte.

Von Andreas