{"id":8916,"date":"2026-08-04T20:09:33","date_gmt":"2026-08-04T18:09:33","guid":{"rendered":"https:\/\/lienis.landplaninfo.ch\/?p=8916"},"modified":"2026-08-04T20:37:03","modified_gmt":"2026-08-04T18:37:03","slug":"alpenpasstour-die-fuenfzehnte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lienis.landplaninfo.ch\/?p=8916","title":{"rendered":"Alpenpasstour &#8211; die F\u00fcnfzehnte"},"content":{"rendered":"<p>Mit den schlechter werdenden Wetterprognosen haben wir entschieden unser Schlussetappen leicht anzupassen und das Risiko am Jufenpass in ein Gewitter zu gelangen lieber nicht einzugehen. So bogen wir Ausgangs Pustertal nicht Richtung Brenner und Sterzing, wie urspr\u00fcnglich geplant, ab, sondern fuhren einfach immer weiter das Tal runter zur\u00fcck Richtung Bozen. Der ganze Tag waren wir so auf asphaltierten mehr oder weniger guten Radwegen unterwegs, die aus einem unerfindlichen Grund auf der talabw\u00e4rts liegenden Seite durchg\u00e4ngig mit massivsten Metallz\u00e4unen ges\u00e4umt sind, so dass auch Lastwagen nicht vom Weg abkommen k\u00f6nnten.<br \/>\nEs war auch eine Fahrt durchs italienische Burgenland; fast nach jeder Talbiegung tauchte ein neues solches Bauwerk auf. Das Vinschgau wollten wir sowieso ab Meran mit dem Zug hoch, haben wir ja schliesslich vor kurzem schon einmal gesehen. Das haben wir nun bereits ab Bozen so gemacht. Schade nur, dass die Z\u00fcge nicht wie geplant bis Mals sondern nur bis Laas fahren und die Ersatzbusse keine Velos mitnehmen. Damit bleiben nochmals einige H\u00f6henmeter zus\u00e4tzlich f\u00fcr morgen \u00fcbrig. Leider hatte das pausieren des Tracks im Zug nur halb geklappt, was die Statistik nat\u00fcrlich wieder sehr verf\u00e4lscht aber Relive in eine lustige Berg und Talfahrt verwandelte.<br \/>\nInsgesamt k\u00fcrzen wir so einen Tag ab und k\u00f6nnen den morgigen nochmals gewitterfrei angesagten Tag nutzen, um den Anschluss ans Schweizer Bahnnetz und so den Sprung nach Hause vor dem Wetterumschwung zu schaffen und by the way noch den letzten Pass einzukassieren.<br \/>\nDie Alternative w\u00e4re nat\u00fcrlich der Brenner gewesen, aber es w\u00e4re Lotteriespielen gewesen, in Innsbruck auf einen Veloplatz im Railjet zu spekulieren.<br \/>\nDer Jufen und die Texelgruppe muss so leider weiter auf uns warten, aber es ist ja nicht der letzte unerledigte Pass in dieser Gegend und die Dolomiten jedenfalls wieder einmal eine Radreise wert. Die vielen Radfahrer unterwegs machen sich auch in den komplett \u00fcberstellten Regionalz\u00fcgen bemerkbar. Ein Mitreisender meinte: F\u00fcr indische Verh\u00e4ltnisse erst halbvoll, der Schweizerkondi der uns im Interreg nach Landquart zum Reisebeginn schon mit Rauswurf drohte (vielleicht nur um dann trotzdem den Grossz\u00fcgigen zu geben), weil 6 anstatt die vorgesehenen 4 Velos da standen, h\u00e4tte hier jedenfalls auf der Stelle einen Herzinfarkt.<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" width=\"560\" height=\"315\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/32BE54Qd9D8?si=IYYJdeOKrr8OmBNX\" title=\"YouTube video player\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit den schlechter werdenden Wetterprognosen haben wir entschieden unser Schlussetappen leicht anzupassen und das Risiko am Jufenpass in ein Gewitter zu gelangen lieber nicht einzugehen. 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