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Scot.12 Old Death in Portree

Und wieder streikt das GPS. Darum die heutige Strecke aus dem Planungstool:

Eine meist nasse trübe Sache wars. Regenvollmontour die ganze Strecke über. Trotzdem sind einige stimmungsvolle Bilder möglich geworden.

Der Schock kurz vor Tourende. POING macht’s und die Räder schleifen an den Bremsen: Speichenbruch an Vorder- und Hinterrad. Vermutzlich ein Cattle Grid zuviel?

Zum Glück im Unglück passierte es in Fussdistanz zum ersten und einzigen Velomech, den wir seit unserem Start in Thurso an der Strecke hatten. Also die letzten km zu Fuss und dann Gepäck satteln und wie Karl May ’s Old Death seinen Sattel mit sich rumschleppte beladen damit durchs Dorf.
Das der Mech. meinte am Montag Morgen könne er das in Ordnung bringen beruhigt ungemein und macht dem kräfteraubenden Kampf gegen den Wind vor dem Poing schon fast vergessen. Bei den Seitenwindböhen auf der Strasse zu bleiben war aber gar nicht so einfach und gelang auch nicht immer.

Also haben wir und die Räder uns den morgigen geplanten Ruhetag wirklich hart verdient. Ob’s am Montag dann nochmals für eine zweite Inseltour reicht, wird sich weisen.

Scot.11 Lochcarron – Portree

Auf den Hebriden spürst du die Hämäroiden? Oder so. Nach 95 km im Sattel tut jedenfalls der Allerwerteste schon etwas weh und mit der Ankuft in Portree sind wir im Zentrum von Isle of Skye die trotz Brückenverbindung zum Festland zu den Hebriden zählt. Die Fotos heute sind übrigens nicht im schwarz-weiß Modus aufgenommen. So trüb und grau war’s den ganzen Tag über, zu Beginn auch ziemlich feucht. Nun sind wir erst mal einige Nächte stationär, um die Insel mit leichterem Gepäck zu erkunden.

Weg vom Festland – wobei, ist nicht ganz Grossbritanien eine Insel?

Auf die Gefahr hin mich wieder zu vertun, aber das müssten doch Graugänse sein.

Hier wird unser Smoked Salmon produziert…

Solche Anlagen liegen hier wirklich in jeder Bucht.

Wie das wohl heisst?

Während wir auf der Hauptstraße viele Kilometer fressen konnten, müssten wir einige Kilometer auf Nebenstrassen zwischen unzähligen Schlaglöcher durchzirkeln, also Blick auf die Strasse und nicht in die Landschaft.

Apropos ‚Km-Fressen‘, das gabs auch noch…

Und diese Schmuckstück stand leider vor dem letzten ‚Pass‘ (Darum nur Foto) und liegt daher auch jetzt von unserem Domizil aus unerreichbar hinter dem Berg. (Schnüfff)

Hier ist meine rennradfahren-Aktivität bei Garmin Connect. 

https://connect.garmin.com/modern/activity/1827308414?share_unique_id=21

Scot.10 Bealach na Ba

Nichts war mit ruhigem Einfahren heute morgen. Die Küstenstrasse startete mit steilen auf und abs. Also ganz anders als es das Profil des Tourenplanungstools erwarten liess. Dieses sagte uns moderates auf und ab mit einem deftigen Pass zum Tourende voraus. Zum Glück beruhigte sich das Profil nach der ersten Stunde etwas, so dass uns der Applecross Pass keine allzugrossen Sorgen mehr machte.

So konnten wir zwischendurch bei lockerem Rückenwindradel den Ausblick auf die Isle of Sky geniessen, die wir dann Morgen ansteuern.

Die Pass-Auffahrt war allerdings gespickt mit Rampen, die man gerade noch so knapp treten konnte (Also eigentlich ja nicht mehr, aber was willst du machen wenn nicht aus den Pedalen kommst). Entschädigt wurden wir durch die zahlreichen Hirschsichtungen (hätte vermutlich noch mehr gehabt, aber in den steilen Abschnitten vergeht die Lust rumzusuchen und die ganze Konzentration wird gebracht, dass man sich nicht über die eigene Zunge fährt und dass das Frühstück drinn bleibt) und eine tolle Serpetinen-Abfahrt, die es mit einigen Alpenpässen aufnehmen könnte.

Und pünktlich zu Regenbeginn schafften wir es ins B&B nach Lochcarron. Also heisses Bad einlassen entspannen und in aller Ruhe mit bestem WiFi den Blog nachführen… 

Letzter Blick zurück nach Shieldaig

Blick Richtung Isle of Sky

Stärkungshalt vor dem Anstieg

In Cafe: furchteinflösende Serpetinen soll es da oben geben, also gleich ein zweites Cola bestellt.

Toller Anblick und immer willkommener Anlass mal anzuhalten

Endlich oben…

Noch kurz die Aussicht festgehalten

Und dann runterbrettern, nicht ohne die Aussichten zu geniessen.

Leider mit GPS Ausfall genau über den Pass mit abschnittsweise sehr steilen Anstiegen auf ca. 630 m.ü.M. Hier ist meine rennradfahren-Aktivität bei Garmin Connect. 

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Scot.9 Aultbea-Shieldaig

Ein Traumtag mit schönem Wetter ermöglichte uns die diversen Ausblicke entlang der Westcoast zu geniessen. Die Ersten 50 km mehr oder weniger im Gegenwind zehrten etwas an den Kräften (Vom Smoked Klipper vom Frühstück hatte ich so fast den ganzen Tag was). Anderst als gedacht, mussten wir uns doch nicht mit Sandwiches ausrüsten denn der heutige Zielort hat unerwartet ein Restaurant (mit lokalen Seafood).

Darauf freuen wir uns jetzt nach dem ersten Bierchen…

Sogar etwas an die Sonne liegen geht bei dem Wetter

Strandläufer (oder so)

Am Sammeln von Blogfutter…

Verdient am Ziel.

Hier ist meine rennradfahren-Aktivität bei Garmin Connect. 

https://connect.garmin.com/modern/activity/1823888358?share_unique_id=17

360° Panorama. Anklicken, dann das Play Symbol in der Bildmitte anklicken und dann reinschauen: https://goo.gl/photos/cpPBeJ7u6QC5XP616

360°Video (Nach nächtelangem Upload auch noch verfügbar geworden) https://goo.gl/photos/KhsNLu6Jt3o4oPiA8

Ausklang am Abend:

Scot.8 Ullapool-Aultbea

Wildlife mässig eher ereignisdlos radelten wir in Rekordzeit bei günstigem Wind, meist moderaten Steigungen und ebensolchen und damit rasanten Abfahrten in ein echtes Bijou. Hotel Altbeau: Keinesfalls vorbeifahren und immer Zimmer Nr. 10 reservieren. Warum?

Und das Essen – einmal mehr Top:

Zudem heute:

Immer wieder: AUSSICHT!

Zwischendurch: Tea-Time (zum Aufwärmen nach langer Abfahrt)

Hotel Aultbea von Aussen

Die Aussichtsbank die man nach dem Essen meiden sollte

Damit wurden unsere Langostini an Land geholt.

Erinnert schon etwas an Barfleur…

2 Knutts, dachte ich. Dank Jean-Marc weiss ich jetzt: Uferschnepfen im Prachtkleid!

Und vermutlich ein junger Knut. Sicher bin ich aber nicht.

Und dieser liebe Geselle liess sich in aller Ruhe filmen

Und der erste!!!! Destilleriebesuch endet vor geschlossenen Türen und einem pensionierten Abwart der uns seine Trouvaille aus der Welt-kleinsten Whiskybar (in der Schweiz) unter die Nase hält. Kannten wir natürlich nicht und sahen entsprechend doof aus.

Hier ist meine rennradfahren-Aktivität bei Garmin Connect.

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Scot.7 Clashnessie-Ullapool

Es ist wie Safari mit dem Velo. Da stehen zuerst Schafe auf der Fahrbahn  (natürlich immer nur bei rasanten Abfahrten und meist kurz vor der nächsten Gegensteigung) , dann nach jeder zweiten Biegung entweder Rothirsche oder Robben und allerlei Gefiedertes das wir aufscheuchen. Es sind die unendlichen Weiten bekannt aus Bravehart oder Highlander wo kein Kaffe oder Restaurant den Eindruck der ‚Einsamkeit‘ stört, auch dann nicht, wenn man es sich wünschen würde.

Entsprechend nach 2 mal eher dürftigen Sandwichedinners lassen wir es uns in Ullapool vor dem nächsten Abschnitt ins Niemandsland richtig gut gehen:

Egal was die dir von Zuhause aus sagen: The FBI, Ferry Boat Inn ist die kulinarische Adresse hier! Und The Balvinie 12Y der perfekte Abschluss.

Heute gesehen:

Hier ist meine rennradfahren-Aktivität bei Garmin Connect. 

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Scot.6 Scouri-Clashnessie

Endlich ist der Wind abgeflaut und wir können wieder normal radeln. Ein ständiges auf und ab mit Steigungen wohl gegen 20% (Angeschrieben waren sie mit 25%, was aber nicht sein kann denn sonst wäre ich sicher nicht mehr gefahren sondern gelaufen, oder englische % sind ebenfalls eine ganz eigene Einheit?) summierte sich auf 1400 Höhenmeter. Die kleine verwinkelte Küstenstrasse, wo man nach jeder Biegung wieder eine Rothirschsichtung vermutet und dann beim nächsten Blick aufs Meer wieder ein Seehundkopf auftauchen sieht, machen trotzdem Spass.

Nun freuen wir uns im abgelegenen B&B auf unser Dining-Buffet:

Hier ist meine rennradfahren-Aktivität bei Garmin Connect.

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Endlich: Kamera und Handy kennen sich nach entnervten Verbindungsversuch Nr1487 plötzlich wieder. Darum hier noch ein paar Schnappschüsse als Zugabe:

Hirschkuh zu Besuch beim Abendessen

Bei Smoocave Durness

Na was wohl? Haggis im Frühstadium

Smoocave inside

Floh. Hat uns den Weg durchs Moor gezeigt

Wellenspektakel im Sturmwind

Sowas steht hier überall neben den Strassen rum

Steht zum Verkauf…

Keine Witze über Haggis bei diesem Bild.

Scot.5 Komplett durch den Wind

Heute knapp 50 km immer gegen den Wind, der auch mit etwa 50 km/h entgegen ‚blies‘. Oft eher Sturm mit manchmal peitschendem Regen. Also mussten wir die ganze Tour in unseren paar kleinsten Gängen drücken, ganz egal ob die Strasse rauf oder runter führte. Und Windschattenfahren bei Sturmböen von über 50 Meilen (80km) ist eine Kunst die wir noch unvollständig beherrschen. Im Fachjargon soll es was geben wie von der Windkannte fallen, das beherrschen wir bestens. Also kaum Fotowetter und trotzdem den ganzen Tag tollste Landschaften in wilder Stimmung durchfahren.

Leider funktioniert die Wifi Verbindung Handy-Foto nicht. Auf der Kamera währen schon ein paar tolle Bilder zur schottischen Fauna wie z.B heute Rothirsche, die sich von Velofahrern nicht stören lassen, zusammen gekommen. So halt etwas LowQuali Foto von Foto…

Und weil das Tracking heute versagte, auch keine Karte.

Scot.4 Gut gelüftet

Wie befürchtet hat der Wind unsere Pläne zerzaust. Also km Ziele halbiert und alle mühsam schon gefundenen B&B’s verschoben o. gecanceled und neue gesucht. Dafür beim Küstenspaziergang bei einem Schluck aus dem Whisky-Notvorrat Besuch einer neugierigen Robbe gehabt.

Hier ist meine rennradfahren-Aktivität bei Garmin Connect. 

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Scot.3 Thurso-Tongue

Lovely Weather und Grandiose Landschaft, und ziemlich viel rauf und runter…

Hier ist meine rennradfahren-Aktivität bei Garmin Connect. #beatyesterday

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