Posts tagged ‘Sportliches’

Tour de France – Etappe 9

Bayeux – Pont de Normandie – Le Havre

Irgendwann erklärt mir sicher von Garmin mal wer, warum ich bei dem Höhenprofil nicht längst im Meer ertrunken bin. Ansonsten war es wieder ein trüber, feuchter und schon fast schottisch kühler langer anstrengender Tag. Es wollte einfach nicht so richtig rollen, dabei habe ich doch extra nochmals etwas Luft in die Pneus gequetscht. Die Strassen waren meist recht stark befahren und gleichzeitig voller Schlaglöcher, Stellenweise haben sie wohl vergessen nach den Granateinschlägen vom D-Day neu zu teeren.

Also war konzentriertes Fahren und um nicht wieder Pannen zu riskieren eher verhaltenes Gas geben angesagt. Ausserdem haben die hier irgendeinen Narren an Rotlichtern gefressen. Ich dürfte wohl so an die 200 Stück passiert haben (wobei sicher 180 auf Rot standen). Jedesmal wenn es etwas zügiger ging kam bestimmt so ein Ding. Habe also fleissig meinen Antritt trainiert😉.

Dass es mich dann wieder einmal auf einen Voieverte ohne Asphalt verschlug gab wenigstens mal Verschnaufen vom Verkehr war dem Tempo aber auch nicht förderlich (Man bildet sich ja ein lernfähig zu sein und darum schön süferli😂)

Dazwischen gab’s auch immer wieder mal kurzen angenehmere Abschnitte aber so echte Highlights eigentlich nicht.

Aufgrund der Karte hatte ich ja so eine kleine Ahnung, dass die Einfahrt in Le Havre kein Honigschlecken wird. Schon dass der Euroveloweg über eine Autobahnbrücke eingezeichnet war, machte mich etwas stutzig. Manchmal gibt’s ja dazu ein Extrageschoss oder seitliche Anbauten. Aber es kam alles noch viel schlimmer. Der Veloweg mündete direkt und hochoffiziell auf die Autobahn. Der am Anfang noch fast zwei Meter breite Streifen verjüngte sich auf knapp 1m für den steilen Aufstieg und die rasche Abfahrt. Nebenher dröhnende 40 Tönner die mit 90 km/h vorbeidonnern im Sekundentakt (normale Autos gabs fast keine, nur eine unendliche Anzahl LKWs). Dazu noch die steife Brise hoch über der Seine-Mündung. Glaubst oder nicht, aber da spielen die Stresshormone ganz schön verrückt. Auf der Fahrt ins Zentrum ging’s durch das ganze Hafengelände mal mit mal ohne Velostreifen und Immer 40 Tönner vorne und 40 Tönner hinten. Rezept: Gring abö u trampä, möglichst so schnell wie die Laster damit sie nicht überholen wollen. Nach 130 km noch Rennen fahren gegen Brummies kostete dann definitive die letzten Körner.

Es dürfte wohl die mühsamste Strecke gewesen sein. Alles andere lässt sich wohl umfahren. Und für ein nächstes Mal: Le Haver mit Velo? Wird es von mir nicht mehr geben, einmal reicht.

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Supplement? War eigentlich nicht geplant. Ab in die nächste Beiz, die Moule anbietet und dann ab ins Bett hiess der Plan. Gekommen ist es so, dass wenige Meter vom Hotel gerade mehrere Franzleuze eine unscheinbare Beiz namens Taverne Pailette anstreben. Was mach ich? Klar wie ein Schaf hinterher.

2.5h später ist mir speiübel vom (überfressen) reichlich essen😉. Nach Bier Wein und Calva bin ich zudem ziemlich Groggy und für den Mist den ich zusammenschreibe bitte ich schon mal um Entschuldigung.

Seit 1596 soll es diese Beiz im typischen Nachkriegsbau geben? Von Aussen glaube ich es nicht, als ich Stammgäste und Servierpersonal gesehen hatte schon eher. Es war ein Beizen-Balett nach meinem Geschmack. Jeder Kelner ein Original. Aber alle mit 360°Blick und nur für die Gäste da. Das Essen sehr toll. Die Taverne ein gut geöltes Bienenhaus. Niemand musste je auf gar nichts über Gebühr warten. Habe ich schon lange nicht mehr auf diesem Niveau erlebt. Austern, Lachstartare, Moule à la Normand, Früchtetiramisu, Kaffe mit Calva waren aber in der Summe doch etwas zu üppig ausgefallen. Übrigends was beim Fondue die Kruste ist bei Moule à la Normand die letzten Fritten im Fonds nach den Muscheln und ehrlich: Die Foduekruste könnte mir bei solchem Fonds gestohlen bleiben.

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Also irgendwie ist Plan am Schluss ja doch aufgegangen😂

Tour de France – Etappe 8

Falaise – Bayeux – Omaha Beach – Bayeux

Selten so im Nebel rumgegurkt. Sichtverhältnisse wie an einem schlechten Skitag. Alle 500m hat sich der Nebel wieder an die Brille geheftet. Anfangs wunderte ich mich noch, warum es Richtung Meer plötzlich wieder Bergauf geht. Und auch beim ersten Strassenschild ‚Route de Suisse Normand‘ hat es nicht gleich Klick gemacht. Mit weniger Nebel wäre ich sicher rascher drauf gekommen. Irgendeine Laune der Natur hat hier verhindert dass die Berge ganz wegerodiert sind. Also heisst die Gegend jetzt Suisse Normand und hat einige wunderschöne einsame Täler mit schroffen Abhängen. Würde mich nicht wundern wenn hier auch noch einige Rumantsch sprechen würden, so wie die giftigen Anstiege gebaut sind. Aber allzuschlimm war’s am Schluss doch nicht. Schade nur, dass kein Aufstieg mit Aussicht aufs Nebelmeer belohnt wurde.

Pünktlich zur Mittagszeit wurde das Tagesziel und zweite grosse Plan-Etappenziel (nach Orléons) erreicht und sofort nach Austern Ausschau gehalten. Was dann mit einem vernebelten aber regentrockenen Sonntagnachmittag anfangen?

Gepäck im Hotel (ist recht kühl und wieder Regen angesagt und weil es grad so ein tolles Zimmer frei hatte und wohl entlang der Küste noch viele Campinggelegenheiten kommen und es so bequem ist😁) abgeben und weil es so Spass macht einen Freizeit- Veloausflug machen? Genau – Immerhin hatte ich das Meer erst auf dem Teller gesehen und das letzte Mal zuwenig Zeit gehabt den amerikanischen Kriegsfriedhof an Omaha Beach richtig zu besichtigen.

Also los auf die Extrarunde. Der Friedhof auch das zweite Mal unglaublich beeindruckend. Und so ganz werde ich das Gefühl nicht los, dass die Ereignisse Juni 44 nicht stattgefunden hätten, ich evtl. heute nicht die Chance hätte so frei und zum Spass durch Frankreich zu radeln als würde mir das ganze Land gehören.

Ich möchte mir ja nicht ausmalen wie wir leben würden, wäre die Landung gescheitert. Ob das diese Menge Opfer Wert waren will ich nicht beurteilen, ich wollte schliesslich auch niemanden kennen der so ein Kreuz erhalten hat, aber kurz nachdenken, dass unser Lebenstil nicht einfach vom Himmelgefallen (oder wir das gar den Unabhängigkeits- und Isolationisten-Plagöris der SVP zu verdanken hätten) sei erlaubt. Hier wurde unser Europa gebaut mit vielen vielen Opfer, die vermutlich nicht mal wussten wozu.

Nach all den rostigen Jeeps und Sherman’s und Amifahnen vor jedem 2. Hof (meist als Museum angeschrieben) schliesst sich in Russi(y), mit dem Schweizerkreuz am Ortsschild, irgendwie der Kreis zur Skifahranalogie am Morgen.

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Supplement? Klar, doch, aber weniger spektaktulär…(Zugegeben Fish & Chips als Ersatz für die leider ausgegangenen Moule ( die letzten wurden am Nebentisch verspiesen) waren etwas gewagt (in einer Stadt voller Englandflaggen könnte man es wagen?). Es war dann sowas wie Wienerschnitzel aus Fisch. Mangels Pasta reicht ja evtl. Panade und einige Affligem für den Kolehydratnachschub😉. Leute: Es ist echt ein geiles Gefühl, wenn man darauf achten muss GENUG zu essen 😁😁😁).

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Tour de France – Etappe 7

Nogent-le-Rotrou – Sées – Argentan – Falaise

Sehr schöne Morgenstimmungen, fast herbstlich mit soviel Feuchtigkeit in der Luft. Es wird wieder hügeliger. Den ganzen Tag geht’s rauf und immer bald auch schon wieder runter. Recht kurzweilig so über die vielen kleinen Strassen, die Orientierung dabei zu behalten, ist manchmal etwas Glückssache (eigentlich hätte man das Ziel laut Routenplaner auch mit 125 km erreichen können 😕). Die typischen Landmarken (Kirchen und Wassertürme) gleichen sich wie ein Ei dem Anderen.

Das ist das blöde beim Routenplaner- wenn man sich nicht dran hält. Eigentlich hätte Bayeux nach 850 km längst erreicht sein sollen. Jedes mal falsch abbiegen kostet Zusatz- km ohne Chance es wieder ‚gut zu machen.

Beim Mitagessen in Sées wurde es kulinarisch-amtlich: Die Normandie ist erreicht. Aus Rücksicht auf die restlichen Tageskilometer habe ich auf die ersten Austern (noch) verzichtet und mich an die typische Fischsuppe und ’normannische‘ Kolenhydrate à la Carbonara gehalten.

Irgenwann wurde es dann zuviel Feuchtigkeit und seit 7 Tagen das erste mal für ca 25km die Regenvollmontur montiert. Funktioniert super, bei diesen Temperaturen wird man definitiv nicht von Aussen sondern nur noch von Innen klitschnass.

Nach so einem ganzen Tag in feuchtwarmen bis nassem Klima (ohne Aussicht auf Besserung) und mit kräftezehrenden dauernden auf und ab, hat mich die Campinglust auch heute verlassen. Rasch ins Hotel und liegen, liegen, liegen.

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Supplement:

Da gibt’s ein Restaurant in Falaise…

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Unter dem Strich sehr gut gegessen, ein Schnäppchen war es nicht, inbesondere wegen verbesserungswürdigem Service (Überforderte Wirtin mit ‚Leck mich am Arsch Stiftin‘ oder umgekehrt, so ganz zuordnen konnte ich die Rollen nicht). Trotzdem: Back to Normandie = Back to Hommard. 😀

Wieviele Km so ein Hummer hergiebt teste ich dann morgen.

Tour de France – Etappe 6

Orléons – Nogent-le-Rotrou

Das sprichwörtliche Fahren auf Eiern war heute Programm. Was hält Rad und zusammgebastelter Gepäckträger aus? Die Asphaltierer meinten es sehr gut. So fast ausschliesslich glatte Fahrban hatte ich glaube ich noch nie, als hätten sie es geahnt. Und alles kaum befahren. Selten begegnet einem ein Auto. Velofahrer habe ich trotzdem den ganzen Tag nur 2 gesehen.

Quer durch den Mittleren Westen (Wer das mit unendlichem Farmland assoziert liegt genau richtig). Agrarwüste triffts auch ganz gut. Die einzigen Lebewesen die man trifft sind einige ‚Bauern‘, die ihre 50m breiten Giftduschen ausbringen.

Trotzdem beeindruckende Weite Landschaft. Nirgends mehr verstellt ein Berg die Aussicht. Warum die Strassen trotzdem dauernd leicht rauf und wieder runter führen, weiss in dieser topfeben scheinenden Gegen nur der Geier (und der ist hier seit langem ausgestorben). Ein riesen Glück, dass der Mais und die Sonnenblumen noch knapp 1m hoch sind. In 2-3 Wochen dürfte das Weiteerlebnis massiv einbrechen, es sei den man reist mit dem Hochrad oder hat ein Periskop am Rennrad.

Die kleine Dorf Mittagsbeiz war wieder ein Volltreffer. Unglaublich was die einem für 15 Euro als Mitagsmenu kredenzen.

Der Dorfcamping machte dafür einen ziemlich abweisenden Eindruck, worauf ich mich gleich ins benachbarte Hotel verzog. Es geht nichts über ein heisses Bad für die strapazierte Beinmuskelatur.😁😁😉. Und mit dem Miniwellnessprogram leidet natürlich wieder die Zeit für den Kulturspaziergang.

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Tour de France – Etappe 5

Gien – Sully sur Loire – Châteauneuf sur Loir – (Orléans)

Wer genau hinsieht wird sehen an dem Track stimmt was nicht. Dabei begann alles so gut. Sonne zum Aufstehen, das habe ich mit franz. Frühstück gefeiert. Wollte heute auch nur eine kleine Etappe bis Orléans um noch was von der Stadt zu sehen. Hatte also alle Zeit der Welt. Das habe ich mir auch gesagt, als der Radweg immer wieder mal auf ungeteerten Schlamm- und Schlaglochreichen Kieswegen verlief. Immerhin landschaftlich hatte das alles seinen Reiz (Feldhasen, Reiher, Kaninchen etc. allerorten) – hätte ich die Augen doch nur auf den Weg gelassen. Als es endlich wieder rollte und das Drücken um doch noch zum Mittagessen anzukommen stärker wurde: Boing!
Das Geräusch kenne ich von Schottland leider nur zu gut. Speichenbruch und das Rad drehte kaum noch. Also im Schrittempo zurück zur letzten Bar, der Pneu hat dazu gerade noch so durchgehalten. Taxi nach Orléans organisiert (war gar nicht so einfach eines zu finden das Velos mitnam, soviel franz. zu sprechen versuchte ich das letzte mal in der Schule an der missratenen Abschlussprüfung.) Beim Warten auf das Taxi dann entdeckt, das die Speiche mein kleinstes Problem sein dürfte. Das Gerüttel ist auch dem Gepäckträger nicht bekommen.

Leider keine Chance hier rasch einen Topeak Ersatz aufzutreiben. Veloplus meint 3-4 Arbeitstage dauerts auch mit Express. Hmmmm.

Der örtliche Velomech flickte die Speiche sofort und hatte ein Gepäckträger mit dem sich evtl. was machen lassen müsste. Fazit: Am Schluss ist der Ersatzpneu verbraucht, der Gepäcki Müll und der Kabelbindervorrat mit denen ich einen Ersatz zusammenbastelte auch fast aufgebraucht und die Arme schmerzen vom Versuch mit der Notfallpumpe wieder 8 bar hinzukriegen.

Das ganze scheint nun aber stabil genug, dass es morgen weitergehen kann.

Jetzt gilts eine Route zu finden, die nicht alles grad wieder zerüttelt. Jean d‘ Arc möge mir beistehen – die hattens ja früher auch nicht leicht 🤔😁).

Viel Zeit die Stadt zu entdecken, bleibt nun nicht mehr (die Unternehmenslust ist nach dieser Panne auch gerade nicht mehr auf dem Höhepunkt), was sich morgen sicher ändert, wenn sich mein Impro-Geniestreich als gelungen bestätigt😉.

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Vielleicht mach ich ja nach meiner Rückkehr doch noch ein Velobastelkaffee auf?

Doch noch etwas Stadtrundgang (Da ist echt was los an einem Do. Abend in Orléans wenn man die letzten Nächte auf fast leeren Rentnercampings verbracht hat.) Und trotz wenig Verbrauch heute wieder gut gegessen (Der Knockandu wurde nur im falschen Glas serviert, entschädigte aber für Vieles.)

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Tour de France – Etappe 4

Decize – Nevers – Sancerre – Gien

Am Anfang noch mit der Technik gekämpft. Darum fehlen auch ca. 5km. Die Loire ist wirklich beeindruckend. Der Radweg oft auf dem Hochwasserdamm, mal dem Kanal entlang, selten ein Stück Strasse, mit abwechselnden Ausblicken in die Auen, auf den Fluss oder auf die hübschen Städtchen.
Heute unverhoft einen Volltreffer beim Mitagessen in Sancerre gelandet.
Ab und zu ein AKW, aber irgendwo muss der Handystrom ja herkommen (ausser man macht ihn selbst 😉).

Leider kein Fernglas und auch keine Zoon-Kamera dabei. Wäre sonst auch nicht vorwärts gekommen. Was man by the way so sieht? Eichelhäher, Grünspecht, Buntspecht o.ä., Bisam, jede Menge Limikolen (o. Feldi keine Chance, verm. Flussuferläufee o.ä., Grünschenkel o.ä. und vieles mehr), Flussseeschwalben, Uferschwalben, und zur Krönung einige Bienenfresser. Da habe ich sogar mit dem Handy probiert. Zudem Schwarzkehlchen, verm. Pirol. Kein Eunder übersieht man ab und zu ein Schlagloch, trotzdem weder Platten noch Speichenbruch – bisher.

Wird wohl wieder eine nasse Angelegenheit heute Nacht, aber zum Glück wurde ein Dach über dem Dach offeriert.

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Tour de France – Etappe 3

Cluny – Charolles – Digoin – Decize

Im Land der ‚Charolais’…

Toller Tag auch wenn das Frühstück etwas technisch war. Der angesagte Regen ist ausgeblieben und nach dem vielen auf und ab rollte es zum Schluss flach dahin, entlang Kanal, über einen Voie Verte auf Ehem. Bahnlinie und endloslange gerade Strassen mit kaum Verkehr.

Das Zelt steht, zwei kleine Leffe Blond zum bloggen, dumm nur das ein Sturmalarm ausgegeben wurde. Irgendwie seltsames Gefühl wenn ich mein Leichtgewicht Zelt aufstelle wenn die Camper nebenan ihre Vorzelte abbauen und in Sicherheit bringen.

Immerhin scheint sich für dem Moment das Gewittergrollen nochmals verzogen zu haben. Also gute Chance dass das regennass eingepackte Zelt doch noch trocknet bevor ich wieder rein muss.

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Tour de France – Etappe 2

Clairvaux les Lacs – Cluny

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Cluny zog mich ja eigentlich nur wegen der Brasserie du Nord an. Das ist der Vorteil wenn man bekanntes Land durchradelt. Und einmal mehr hat mich die Küche nicht enttäuscht.

Aber auch sonst ein hübsches Städtchen, als Abstecher von Dennevy aus fehlte da jeweils die Zeit zum Entdecken. Allerdings weiss der Teufel warum der Dorfchor ausgerechnet auf dem Camping sein Übungslokal hat.

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Tour de France – Etappe 1

Yverdon les Bains – Valee du Joux – Col du Joux – Clairvaux les Lac.

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Durch denfranz. Jura leider keine Bilder mehr: Gewitter, Hagel, angelaufene Brille – Nichts zum Fötelä.

Nachdem es pisst pisst pisst wär’s ja ein Whisky zum Schlafen im Zelt nicht die schlechteste Idee, dachte ich und schielte zum Jura. Die Frage welcher Jura es denn sei ( die Flasche stand ziemlich weit weg) würde nicht wie befürchtet mit dem Hinweis dass das ein Regionales Produkt sei beantwortet, sondern (genauso falsch), dass es ein Irischer Whisky sei. 😉. Aber ein Legacy 10 y war’s, und damit mehr als auf einen franz. Camping zu rechnen war (das Essen übrigens auch ganz passabel) und damit das richtige für das wirklich schottische Wetter.

Nun soll die Ausrüsting also heute Nacht zeigen. was sie aushält; das Wasser auf dem zugewiesenen Campingfeld steigt glaube ich schneller als Nebenan der See.

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Hulftegg – Sternenberg

Das war das sommerlich warme Abschlusstraining vor der ‚Grossen Tour‘.

So ab dem 1. oder 2. Juni gibt’s dann hier wieder täglich das Etappen-Update.