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510 km Porte du Soleil 2015

Porte du Soleil

Übermut am letzten Tag wird mit Rippenquetschung bestraft. Der Verschneider mitten in der Mur Suisse hätte aber auch weniger glimpflich ablaufen können und so heissts Indianer ertragen ihre Schmerzen ohne zu klagen: Auaaaahhhh! ;-). Ausserdem gerade gelesen: Self Measurement mit alle den schönen neuen Gadgets seien ein neuer Trend – nah ja – immerhin darf ich diesmal wohl behaupten für einmal Trendsetter zu sein, den nicht das erste mal habe ich die Skiausflüge durch die Porte du Soleil getrackt: Die 510 km und 56’000 Höhenmeter der letzten 6 Tage erklären immerhin warum mir gerade nur die Rippen, sondern auch noch einige weitere Muskeln weh tun.


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Porte du Soleil

Sie macht ihrem Namen nun doch alle Ehre unsere ‚Türe zur Sonne‘. Der heutig Wetterbericht zeigt dunkle Wolken mit Schneefall, aber das kümmerte diese Ecke der Schweiz zum Glück wenig, Das Meteostudio in Zürich ist halt auch sehr weit weg;-).

Und so sind die Ersten 80 km und 9’000 Höhenmeter inkl der ‚Mur Suisse‘ auf dem GPS. Einfach Ideal: Nicht zu viele Leute, ein geschütztes Plätzchen an der Sonne zum feinen Eurokursbilligen Mittagessen, dazu werden wir mit Pink Floyd berieselt und nur der Blick auf die Pulverschneehänge bringt uns wieder aus diesen gemütlichen Stühlen in Avoriaz.

So kann’s diese Woche gerne weitergehen…

Lienis Ski Track Map

Nach dem bewährten Muster der Cycling Track Map gibts nun auch die Ski-Track-Map als Mesh-Up von QGIS-Cloud und ESRI- ArcGIS Online.

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Damit werden die gesammelten Pistenkilometer laufend kartografisch dargestellt. Dass ich bei den bisherigen beschränkten Pistenverhältnissen von diesem Jahr die Abfahrten auf engem Terrain wie im folgenden Beispiel um die Parsennhütte drängen, versteht sich natürlich irgendwie von selbst:

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Immerhin gabs diesen ‚Winter‘ nun doch schon 6 Schneetage auf der Piste mit 550 km Tracks und rund 55’000 Höhenmeter Abfahrten…

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Update Cycling Track Map

BikeMapLogoUpdate der Cycling Track Map (CTM) mit neuem Heat Map Design.

Probiere unterschiedliche Grundkarten und Navigiere mit den Lesezeichen. Ein Klick auf das CTM Symbol unter ‚Folge uns…‘ am rechten Fensterrand ruft die Karte auf.

Heatmap? -> Je heller die Spuren strahlen desto öfter schon befahren.

 

 

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Übrigens: Funktioniert auch mit Mobilbrowser tiptop…

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Lienis Cycling Track Map interaktiv

Auf dem Handy am besten mit diesem Link zur Mobil-Karte: http://m.qgiscloud.com/BigLieni/ctm_ortho
Damit kannst du jederzeit unterwegs nachschauen ob ich schon da war 😉

Bis die nachfolgende Karte angezeigt wird geht es je nach Internetverbindung einige Sekunden…


Größere Karte anzeigen

Wie das gemacht ist?

  1. Heisser Tag mit Schattenzwang für meinen Meshup-Day
  2. Hunderte GPS  Tracks in QGIS aufbereitet
  3. QGIS-Karte in die QGISCloud für WMS un die MobilApp publiziert
  4. ArcGIS Online Karte mit dem QGIS-Cloud WMS
  5. Der WMS ist für alles mögliche nutzbar, etwa auch für einen Anzeig auf GeoAdmin (Spielerei da ich schon lange aus der Karte rausgefahren bin): http://s.geo.admin.ch/fa33bfa8e
  6. Die ArcGIS Online App als iFrame in WordPress eingebettet (Bietet durch den Wechsel der Grundkarten attraktive Möglichkeiten in den Tracks rum zu zoomen.) Viel Spass beim ausprobieren

Erstaunlich rasch ohne eine Zeile programmiert oder Scripts angepasst zu haben und alles Gratis gegangen. Schöne neue Kartenwelt

Gescheitert ist der Versuch mit QGIS schöne Line-Density-Heatmaps zu berechnen (Der Umweg über die extrahierten Punkte hat nur einigermassen funktioniert). Und die Heatmap-Rasterfiles in die Cloudpublikationen aufzunehmen – hier ist (noch?) Ende – Gratis.

Etwas Regenwetter-GIS für Lienis BikeMap

Verhangener Himmel mit Aussicht auf Starkregengewitter (Und auch die Nachwehen von Burgunderwein und Cognac) lässt uns den müden Beinen einen Ruhetag gönnen und dafür muskelschonenend mit den aufgezeichneten GPS-Tracks rumspielen. Dabei ist folgende, für mich erinnerungsreiche  Bike-Map, mit einer Dichteanalyse aller Tracks der letzten 3 Jahre entstanden…

Die Karte als PDF (27 MB)

Velo-Weekend

Der Sommer ist also doch noch gekommen. Und endlich endlich mal wieder einige Tage wo Wetter und ‚Stundenplan‘ zusammenpassten. 3 tolle Velotage über Pragelpass, Amdener Höhe und Klausen haben so richtig Muskelkater und wieder 310 km, resp. 5’800 Höhenmeter für die Saisonbilanz gebracht – Also bestens gerüstet für die baldigen Sommerferien 😉


Kaltes Wetter aber ‚heisses‘ Teil: Die ‚Garmin fenix‘

Nach Gehäuse-Bruch der Garmin Forerunner 410 gabs ein neues Technik-Spielzeug zum Geburi: Die ‚Garmin fenix‘. Also wird das kalte Wetter genutzt um das neue Schwergewicht für’s Angeberhandgelenk in den Griff zu kriegen. Vorneweg – Es macht Spass und hat gegenüber der Forerunner deutlichen Mehrwert, weil viel flexibler im Aufzeichnen von Tracks und schönen weiteren Funktionen. Für mich die vordergründigsten Highligth’s:

  • Ein Akku der im Aufzeichnungsmodus bis 20 h durchhalten soll (Bei der Forerunner war meist zwischenn 6 bis 7 h Ende Feuer und so waren immer wieder Ski- und Velotage zu lang um vollständig aufgezeichnet zu werden). Hab’s zwar noch nicht richtig austesten können, aber für einen ganzen langen Tag wird das ja wohl nun ausreichen;-)
  • Eine integrierte Taschenlampe (bracht man natürlich nicht – bis man dann trotzdem mal froh darüber ist;-)
  • Aufzeichnen von Tracks für verschiedenen Profile, die einfach umgeschaltet werden können.
  • Klarere Bedienung (Trackaufzeichnung lässt sich mit einen einzigen Knopfdruck starten) über Knöpfe anstatt dem unzuverlässigen Touch-Ring der Forerunner.
  • Anzeigen und Aufzeichnen von Temperatur und Höhe (Barometrisch gemessen auch wenn das GPS mal keine Position findet
  • Viele neue Funktionen zum Navigieren
  • Und was mich am meisten Zeit gekostet hat: Anzeigen von (eigenen) Karten auf dem Minidisplay.
  • Vibratiosalarm, was ermöglicht den Timer auch in Vorträgen unaufällig zu nutzen.

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Als Minuspunkt sehe ich

  • dass die Uhr zwingend per mitgelifertem Klick-Kabel an den PC muss, um Daten auszulesen, einen Ant+ Koppelung ist nur mit Sensoren, aber nicht mit dem PC möglich.
  • dass die Standardkarte komplett unbrauchbar ist
  • dass ich etwa 5 Programme und Treiber instaliert habe bis ein Direktupload zu Garmin Connect funktionierte (aber eben nur über Kabel)
  • dass der internen Speicher mit 20MB zu knapp ist (64MB hätten sicher nicht mehr gekostet, aber viel mehr Möglichkeiten für eigene Kartendaten, gegeben.
  • und dass das Spielzeug einen stolzen Preis hat.

Und wie funktioniert das mit den ‚eigenen‘ Karten?

Hier die Anleitung(en) nach der es bei mir dann endlich klappte: http://gps-uhr-vergleichstest.de/test-openstreetmap-karten-auf-die-garmin-fenix/

Was bei Gelegenheit dann auch noch probiert wird:

  • Die Funktion um Flächen per GPS auszumessen auf Präzision testen
  • Probieren, was WAAS bezüglich Genauigkeit bringt
  • Präzisionstests mit Einzelpunktmessungen
  • Drahtloskopplung Uhr-PC resp. Uhr Android via Bluetooth – mal sehen was darüber alles möglich ist.

Aber dafür muss man raus – also warte ich auf wärmeres Wetter;-)

War’s das???

Der letzte Meter Schnee auf der Schlussabfahrt dieses Wochenende in Küblis. Ende der Piste = Ende der Saison? Vielleicht ja noch nicht ganz – mal sehen was die frühen Ostern noch ermöglichen werden. Die provisorische GPS-Pisten-Abrechung zeigt schon mal: 31 Tage mit 2’910 km und 316’500 negativen Höhenmeter. Tönt nach – und war bisher auch – viel Vergnügen und die ersten (nach ca. 5 Monaten) harten 50 Velokilometer zerstörten jede Illusion, dass dieses Winter-Vergnügen auch was mit Sport zu haben könnte. Habe also nichts dagegen, wenn es noch 2-3 vergnügte Pistentage gibt, bevor die ‚Leiderei‘ im Sattel wirklich wieder los geht 🙂


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