Tour des Alpes – 20. Etappe

Irgendwie räppeln sich die Stadtkilometer auch zusammen, auch wenn man das Gefühl hat dauernd nur an Ampeln zu warten oder oder sich mit Getränken und Eiskaffee auf halbwegs erträglicher Betriebstemparatur zu halten.

Etappe 20: https://connect.garmin.com/modern/activity/3789135862?share_unique_id=209

Tour des Alpes – 19. bis 20. Etappe

Auf Stadtspaziergang und gemerkt, dass ich nicht mehr gewohnt bin 3 bis 4h bei 35° durch die Stadt zu wandern. Werde mir Wien morgen wohl doch mit dem Radl weiter anschauen. (Druckstellen am Hintern sind doch einfacher zu ertragen als Blasen an den Füssen). Das Radnetz ist für schweiz. Verhältnisse hier min. 10 Jahre und die Rücksichtnahme der Autos, bzw deren Fahrer auf die allgegenwärtigen Velos um min. eine ganze Generation voraus. Das will ausgenutzt werden.

Tour des Alpes – 19. Etappe

Etappe 19:

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Die Schlussetappe war so etwas wie das Schlusszeitfahren. 90 km auf absolut flachen autofreien Radautobahnen. Der Ausblick auf das Wasser der Donau und die begleitenden Auenwälder werden bald eintönig. Das nervige Bremsenschleifgeräusch der letzten Tage ist weg. Es rollt wieder wie auf der Bahn. Alles verleitet zum Gas geben und am Limit fahren, auch wenn man bei der enormen Hitze die Kräfte ruhig etwas einteilen sollte. Aber es macht zu sehr Spass an all den Elektrobiks vorbei zu ziehen und als einziger Gepäcki den Gümmelern paroli bieten zu können. Irgendwann geht einem dann aber doch die Pumpe und ich werde auch wieder zum Genussfahrer. Vor lauter Minirennen und eher eintöniger Landschaft gibts nicht allzuviele Bilder und bei der Einfahrt nach Wien über die Donauinsel finden sie es nicht mal nötig ein Ortschild am Radweg aufzustellen, was um mich um mein letztes Selfie bringt.

In der Stadt ist die Aufmerksamkeit dann wieder beim Verkehr und dem Gps um das Hotel langsam einzukreisen. Auch da fehlt die Zeit für Fotos. Habe ja nun aber noch zwei Tage Zeit um in Ruhe die Stadt zu erkunden. Da kann ich dann sicher das eine oder andere Bild noch ergänzen.

Tour des Alpes – 18. Etappe

Etappe 18:

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Heute die Tour aus den Alpen hinaus. Dabei führte der erste Abschnitt nochmals durch idyllische Bergtäler. Ab St. Pölten änderte dann die Landchaft schlagartig: Äcker, Rebhänge, eine trockene Hitze dass man fast nicht nachkommt mit Flüssigem nachschütten. Die letzen Abfahrten haben es nun definitiv an den Tag gebracht: Die Bremsbeläge sind durch. Zum Glück finde ich in Klems einen Velomech der das bis morgen erledigen will.

Und der Laden hat endlich Ortliebmaterial, so dass ich evtl. auch die Taschenhalterung ersetzen kann.

Werde morgen also hoffentlich mit wieder fast neuem Rad in Wien einfahren können und funktionierende Bremsen sind in der Stadt wohl genauso wichtig wie die Pässe runter.

Hätte ich in St.Moritz schon gewusst dass ich die letzte Etappe der Donau nach mache, ich hätte eine auffällige Flaschenpost aufgegeben. Dann wüsste ich wonach ich morgen Ausschau hielte🤔.

Tour des Alpes – 17. bis 18. Etappe

Meine völlig unerwartete Reise nach Schottland im Hotel 3 Hasen Mariazell.

Wenigstens dürfte ich morgen dann wieder wissen woher die schweren Beine kommen (oder warum der Helm zu klein ist🤕). Immerhin: Bei schottischen Temperaturen hat die Kombi Velo-Whisky vor 2 Jahren meist tadellos funktioniert 🤔. Aber im Ernst: Das war eine herausragende Zusammenstellung und ist die eine oder andere Extraschweissperle in jedem Fall wert. Und sonst gibts morgen zum Frühstück halt einen Abstecher dahin:

Tour des Alpes – 17. Etappe

Etappe 17:

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Heute der Tropentag. Immer noch sehr schwühl aber über den Tag nimmt die Hitze langsam zu und zu. Die Aufstiege machen mir heute irgenwie mehr zu schaffen. Entweder macht sich langsam Ermüdung bemerkbar oder es ist die schwüle Hitze. Dummerweise half das viel zu üppige Mittagessen auch nicht um wieder zu Kräften zu kommen, sondern der Magen spielt noch mehr verrückt. Also gemütlicher nehmen in Mariazell früh ins Hotel. Die Wärme nutzen um nochmals grosse Wäsche zu machen. Hoffe es trocknet alles bis morgen.

Die Strecke war toll. Dünn besiedelt, wenig Verkehr, tolle Landschaft mit tollen Beobachtungen. Leider fiel gestern die Fotospeicherkarte aus und eine Neue gabs erst hier im Ort. Darum gibts den Höhepunkt des Tages: Das Treffen mit dem Schwarzstorch nur als verschwommenes Handybildchen und auch die übrigen Viecher (Rehe, Eichhörnchen, Specht) konnten fotografisch nicht eingefangen werden. Immerhin begleitete mich der Schwarzstorch ein gutes Stück den letzten Berg hinauf, indem er immer wieder vorneweg flog und dann im Bach neben der Strasse wartete bis ich nachgezogen bin um erneut vorzulegen. Man könnte fast meinen, hier sitzt nach jeder Kurve so ein Schwarzstorch neben der Strasse.

Warum ich heute durchs Obstviertel gefahren bin habe ich übrigens nicht begriffen. Waldviertel hätte sehr viel besser zu den Tälern oder Auenland zu den schönen unverbauten Bergflüssen gepasst.

Kaum Wiesen und Lichtungen ausser in der Nähe der Ortschaften. Habe heute glaube ich mehr Forsthöfe als Bauernhöfe gesehen.

Tour des Alpes – 16. Etappe

Etappe 16:

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Leider startete der Tag gar nicht wie nach der wunderbaren Abendstimmung erwartet mit schönen Wetter. Obwohl ich meine gestrigen Fitnessgrundsätzen (d.h  dem Weissbier) treu geblieben bin, hatte das Wetter das Gefühl, ich hätte einen weiteren trübnassen Tag verdient. Immerhin ist mir schon am morgen, als sich das Navi weigerte meine vorgesehene Tour zu routen, rasch die richtige Eingebung gekommen (Planungseinstellung gestern: Offroad, Navi heute: Rennrad). Da ich am morgen nicht schon nasse steile Aufstiege auf Wanderwegen auf mich nehmen wollte also rechtsumkehrt und doch der Strasse nach. Es blieb dabei trüb. Obwohl es selten regnete war und blieb das Wetter schottisch (d.h. etwas zwischen Nieseln und 200% Luftfeuchtigkeit.) Genau als ich dann zum Höhepunkt der heutigen Strecke kam (Einfahrt in den landschaftlich spektakulären Nationalpark Gesäuse) begann es so richtig herunter zu lassen. Also wieder mal Regen Vollmontour, die so gar nicht zu den zahlreich steilen Gegensteigungsrampen (obwohl es ja mehrheitlich abwärts ging) passte. Egal wie man es machte (an, aus, auf, zu) man (also ich 🤔) wurde von Innen oder/und von Aussen nass. Die vermutlich tollen Felswände meist hinter Nebel und Regenschwaden , bzw einer beschlagenen Brille, versteckt. Und die Nationalparkstrasse eine Mischung aus Schlaglöchern und Flickwerk forderte den grössten Teil der Konzentration in Bereich des Vorderrades. So habe ich von der schönsten Strecke am Schluss nicht allzuviel mitbekommen.

Da der Niederschlag einfach nicht klein bei geben wollte, habe ich es schliesslich getan und bin irgendwo auf der Strecke beim ‚Stiegelwirt‘ für heute abgestiegen.

Tour des Alpes – 15. Etappe

Etappe 15:

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Heute war der Tag des stillen Leidens. Die Weinbegleitung zum super genialen Menu gestern hatte es in sich. Noch kein Tag musste ich mit so schweren Beinen antreten wie heute. (Frühstück ? Nein Danke) Passend zum müden Gefühl, das grauverhangene kühle Wetter. Nach den ersten 15km Frischluft dann mal ein Kaffe (heisst hier aber Verlängerter).  Hilft kaum. Nach dem ersten ‚Pass‘ ist dann wenigstens etwas Restalk verschwitzt und der 2. Verlängerte nach 30 km fühlt sich schon viel weniger wie Medizin an. Ab Fuschel dann entlang der vielen Salzkammergut – Seen. Es war einfach nicht so die Fotostimmung. Die Radwege wurden daführ zusehens vermehrt zu Teils abenteuerlichen Gravelpisten, die ich aber den verkehrsreichen Strassen trotzdem Vorzog. Die letzten 10 km durfte ich dann wieder mal im Regenkostüm fahren, ja es passt noch 😉. Inzwischen ist der Wein komplett verdunstet und ich werde bei der heutigen Getränkebestellung an die morgige Etappe denken 😇.

Und vermutlich weil ich die gestrigen Altlasten so brav abgestrampelt habe, belohnt mich das Wetter mit dieser Abendstimmung am Grundlsee:

Tour des Alpes – 14. bis 15. Etappe

Tour des Alpes – 14. Etappe

Etappe 14:

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Nach verregneter Nacht besserte sich das Wetter schon beim Morgenessen zusehens. Es konnte also auf trockener Strasse und rasch steigender Temperaturen losgehen. Einmal rund um die Steinberge (Woraus sollten sie auch sonst sein – aber sie heissen wirklich so). Absolut empfehlenswerte Landschaft und für Radtouren bestens geeignet. Viele Radewege und Nebenstrassen, einige Abschnitte auch wieder ohne Asphalt, aber dann butterweicher Kies, kein Problem für die Kabelbinder (Das habe ich wirklich gut hingekriegt😉).

Die kleine Passstrasse rüber nach Berchtesgaden, die hatte es dann aber in sich. Kein Wunder musste ich die Routing App überlisten, damit sie mir diesen Weg nahm. Schon als unten 15% angeschrieben war dachte ich das könnte härter werden als gedacht. Dass dann aber nach dem letzten Parpkatz für die Autos die 30% Tafeln für den Restaufstieg standen, war des Guten zuviel. Zugegeben die allersteilsten Abschnitte schaffte ich dann nur noch zu Fuss. Aber davon gabs zum Glück nur ein Paar. Genauso steil, aber umso schöner die Abfahrt durch den Nationalpark Berchtesgaden. Eine echte Bilderbuchlandschaft.

Danach immer sanft abwärts, leider immer mehr gegen den Wind der zusehens aufkam (dafür heute noch keine Gewitterneigung) bis sie plötzlich da stand die ‚Salzburg’😉.

Nun freue ich mich auf Paul Cunningham : Die nächste Etappe wird eine rein kulinarische sein. Bilder dazu folgen bestimmt.