Kaltes Wetter aber ‚heisses‘ Teil: Die ‚Garmin fenix‘

Nach Gehäuse-Bruch der Garmin Forerunner 410 gabs ein neues Technik-Spielzeug zum Geburi: Die ‚Garmin fenix‘. Also wird das kalte Wetter genutzt um das neue Schwergewicht für’s Angeberhandgelenk in den Griff zu kriegen. Vorneweg – Es macht Spass und hat gegenüber der Forerunner deutlichen Mehrwert, weil viel flexibler im Aufzeichnen von Tracks und schönen weiteren Funktionen. Für mich die vordergründigsten Highligth’s:

  • Ein Akku der im Aufzeichnungsmodus bis 20 h durchhalten soll (Bei der Forerunner war meist zwischenn 6 bis 7 h Ende Feuer und so waren immer wieder Ski- und Velotage zu lang um vollständig aufgezeichnet zu werden). Hab’s zwar noch nicht richtig austesten können, aber für einen ganzen langen Tag wird das ja wohl nun ausreichen;-)
  • Eine integrierte Taschenlampe (bracht man natürlich nicht – bis man dann trotzdem mal froh darüber ist;-)
  • Aufzeichnen von Tracks für verschiedenen Profile, die einfach umgeschaltet werden können.
  • Klarere Bedienung (Trackaufzeichnung lässt sich mit einen einzigen Knopfdruck starten) über Knöpfe anstatt dem unzuverlässigen Touch-Ring der Forerunner.
  • Anzeigen und Aufzeichnen von Temperatur und Höhe (Barometrisch gemessen auch wenn das GPS mal keine Position findet
  • Viele neue Funktionen zum Navigieren
  • Und was mich am meisten Zeit gekostet hat: Anzeigen von (eigenen) Karten auf dem Minidisplay.
  • Vibratiosalarm, was ermöglicht den Timer auch in Vorträgen unaufällig zu nutzen.

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Als Minuspunkt sehe ich

  • dass die Uhr zwingend per mitgelifertem Klick-Kabel an den PC muss, um Daten auszulesen, einen Ant+ Koppelung ist nur mit Sensoren, aber nicht mit dem PC möglich.
  • dass die Standardkarte komplett unbrauchbar ist
  • dass ich etwa 5 Programme und Treiber instaliert habe bis ein Direktupload zu Garmin Connect funktionierte (aber eben nur über Kabel)
  • dass der internen Speicher mit 20MB zu knapp ist (64MB hätten sicher nicht mehr gekostet, aber viel mehr Möglichkeiten für eigene Kartendaten, gegeben.
  • und dass das Spielzeug einen stolzen Preis hat.

Und wie funktioniert das mit den ‚eigenen‘ Karten?

Hier die Anleitung(en) nach der es bei mir dann endlich klappte: http://gps-uhr-vergleichstest.de/test-openstreetmap-karten-auf-die-garmin-fenix/

Was bei Gelegenheit dann auch noch probiert wird:

  • Die Funktion um Flächen per GPS auszumessen auf Präzision testen
  • Probieren, was WAAS bezüglich Genauigkeit bringt
  • Präzisionstests mit Einzelpunktmessungen
  • Drahtloskopplung Uhr-PC resp. Uhr Android via Bluetooth – mal sehen was darüber alles möglich ist.

Aber dafür muss man raus – also warte ich auf wärmeres Wetter;-)

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